Förderung Branchennachwuchs
ASQF und iSQI haben sich neben der Weiterbildung von Software-Professionals in der Praxis auch der Unterstützung des Branchen-Nachwuchses verschrieben. Bei allen Kooperationen mit Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen räumt das iSQI den Studenten der Einrichtungen die Möglichkeit ein, schon während des Studiums Certified-Prüfungen abzulegen und Zertifikate zu erwerben - so an der BTU Cottbus, FH Brandenburg, FH Bremen, FH Coburg, FH Freiburg, FH Gummersbach, FH Konstanz, FH Nürnberg, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU München, Universität Bremen, Universität Göttingen, Universität Erlangen-Nürnberg.
Zudem vergibt der ASQF seit 1999 einmal im Semester den mit 500 Euro dotierten ASQF-Förderpreis für besonders gute Leistungen während des Studiums, eine kurze Studiendauer und eine Abschlussarbeit, die in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte berücksichtigt - derzeit an mittlerweile 6 Hochschulen: TU Berlin, FH Brandenburg, BTU Cottbus, FH Nürnberg, Universität Erlangen-Nürnberg, TU München.
Die Preisträger
Gleich zwei Förderpreise von jeweils € 500,00 konnte Karl-Heinz John, ASQF-Vizepräsident, am 02. Juli 2010 während der feierlichen Diplom- und Promotionsurkundenübergabe der Technischen Fakultät Erlangen überreichen. Matthäus Chajdas (links im Bild) und Matthias Nießner (rechts im Bild) haben ihr Informatik-Studium in kürzester Zeit absolviert und für ihre Diplomarbeiten, die in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte berücksichtigen, die Bestnote erhalten.
Herr Matthäus Chajdas Diplomarbeit entstand bei einem Forschungsaufenthalt in Frankreich und wurde Anfang des Jahres auf der Konferenz „ACM I3D: Interactive 3D Graphics and Games" in Washington DC vorgestellt. Er hat ein Werkzeug entwickelt, das die Modellierung virtueller Szenen deutlich vereinfacht. Anhand einiger weniger Vorgaben des Benutzers werden unterschiedliche Typen von Objekten in einer Szene, z.B. Wände, Böden oder Treppen erkannt und ihnen automatisch passende Materialeigenschaften zugeordnet.
Herr Matthias Nießner befasste sich im Rahmen seiner Diplomarbeit mit einem Beschleunigungsverfahren zum interaktiven Ray-Tracing. Komplexe Beleuchtungseffekte wie Spiegelungen, Brechungen oder indirekte Beleuchtung können dadurch in Echtzeit auf einer handelsüblichen Grafikkarte auch für komplexe Szenen simuliert werden. Die Ergebnisse der Arbeit hat Herrn Nießner wurde vor kurzem auf der Konferenz „Computer Graphics Internation" in Singapur vorgestellt.
Die beiden Preisträger arbeiten bereits an ihren Promotionen - für den ASQF eine große Freude, solche Talente auszuzeichnen und zu fördern.
Mit der Infoteam Software AG aus Bubenreuth hat der ASQF einen der größten Softwarehersteller der Region zur Seite, der für die beiden Preisträger eines der Preisgelder stiftet! Herzlichen Dank dafür an Infoteam.
Im Rahmen der international SPICE Days 2010 in Stuttgart ist Herr Heiko Kirsch (FH Brandenburg, Master Studiengang Security Management) mit dem ASQF-Förderpreis ausgezeichnet worden. Vor den über 300 Teilnehmern der international SPICE Days war es Stephan Goericke, Geschäftsführer des ASQF und iSQI, eine große Freude, Herrn Kirsch den mit 500 Euro dotierten Preis für seine herausragenden Studienleistungen und im Besonderen seine herausragende Master Arbeit zu überreichen.
Herr Kirsch hat an der FH Brandenburg den Master Studiengang „Security Management" studiert und diesen mit großem Erfolg im Februar 2010 abgeschlossen. Im besonderen Maße ist seine Master Thesis mit dem Thema „Ontologiebasierte Zugriffskontrolle in Serviceorientierten Architekturen" hervorzuheben, die er in Zusammenarbeit mit der EADS Defence & Security verfasst hat. Herr Kirsch ist ferner einer der ersten Zertifikatsinhaber des ISSECO „Certified Professional for Secure Software Engineering".
Die Unterstützung des Branchen-Nachwuchses ist für den ASQF eine Herzensangelegenheit. Seit 1999 wird daher einmal im Semester der mit 500 Euro dotierte ASQF-Förderpreis für besonders gute Leistungen während des Studiums, eine kurze Studiendauer und eine Abschlussarbeit, die in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte berücksichtigt, verliehen. All diese Kriterien hat Herr Kirsch mehr als erfüllt.
David Eckhoff ist der erste ASQF-Förderpreisträger im Jahr 2010. Im Rahmen der feierlichen Abschlussfeier der Technischen Fakultät an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat ASQF-Vizepräsident Karl-Heinz John Herrn Eckhoff mit dem mit 500 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Herr Eckhoff erhält den Preis für seine herausragenden Studienleistungen und im Besonderen seine herausragende Diplomarbeit.
Im Rahmen seiner Diplomarbeit hat sich Herr Eckhoff mit der Sicherheitsanalyse von Netzwerkmonitoren beschäftigt. Diese Systeme sind dafür zuständig, Daten aus Rechnernetzwerken zu sammeln um unter anderem Angriffe und Anomalien im Netzwerk erkennen zu können. Gezielte Angriffe auf solche Systeme können demnach diese Erkennungsmaßnahmen, welche oft Teil einer Sicherheitsinfrastruktur sind, aushebeln. Herr Eckhoff hat nicht nur einen effektiven Schutz gegen solche Angriffe entwickelt, sondern auch algorithmische Schwachstellen in mehreren Softwarelösungen gefunden und behoben. Seine herausragende Untersuchung mit innovativen Lösungsansätzen verdient die Note 1,0.
Der ASQF wünscht Herrn Eckhoff viel Erfolg auf dem weiteren Berufsweg.
Im Rahmen der feierlichen Absolventenfeier der Fakultät Informatik der Goerg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg am 13.11.09 wurde der ASQF-Förderpreis an Herr Martin Beyer überreicht. Herr Beyer bekam den Preis aus den Händen von ASQF-Vizepräsident Karl-Heinz John überreicht, der sich freute, mit Herrn Beyer jemanden auszeichnen zu können, dessen Abschlussarbeit „Konzeption und Realisierung eines Geospatial Add-on für SQL“ nicht nur mit 1,0 bewertet wurde, sondern bereits als vollständig funktionsfähiges Werkzeug eingesetzt wird.
Im Speziellen beschäftigt sich die Arbeit von Herrn Beyer mit dem Gebiet der räumlichen Daten. Ziel dieser Arbeit war, räumliche Funktionen auf Standard-Datenbanken abzubilden. Die Abbildung soll dabei für den Nutzer unsichtbar durch ein so genanntes "Geospatial Add-on" erfolgen.
„Auf der Basis einer wissenschaftlichen Recherche hat Herr Beyer eine geeignete Software-Architektur entworfen. Als wesentliches Instrument zur Beschleunigung geometrischer Anfragen hat Herr Beyer einen neuen räumlichen Index, den Split Index entwickelt. Herr Beyer hat mit seiner Lösung einen neuen Weg beschritten: Sein Index verzichtet komplett auf die Reorganisation der Indexwerte, wenn sich geometrische Inhalte ändern. Diese Reorganisationen sind bei aktuell in räumlichen Datenbanken eingesetzten Indizes noch notwendig und verursachen Laufzeit-Verzögerungen. Darüber hinaus vermeidet sein Index mehrfache Zugriffe auf Baumstrukturen bei geometrischen Suchanfragen. Die Entwicklung dieses neuen räumlichen Indexes stellt eine Leistung dar, die weit über das übliche Maß einer Abschlussarbeit hinausgeht.“, so Prof. Dr. Roth, Betreuer der Arbeit.
Der ASQF wünscht Herrn Beyer auf seinem weiteren Berufsweg viel Erfolg!
Andreas Rothlauf ist Preisträger des ASQF-Förderpreises für das Sommersemester 2009 der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg.
Am 24. Juli verabschiedete die Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg ihre Absolventinnen und Absolventen in das Berufsleben. Im feierlichen Rahmen dieser Verabschiedung überreichte ASQF-Vizepräsident Karl-Heinz John vor 300 Teilnehmern den mit 500 Euro dotierten ASQF-Förderpreis an Herrn Andreas Rothlauf.
Herr Rothlauf erhält die Auszeichnung für seine hervorragende Studiengesamtleistung in Verbindung mit seiner Master Arbeit mit dem Titel "Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der regelbasierten Steuerung anhand ausgewählter Beispiele von Wirtschaftsberatungsprogrammen". Die Arbeit wurde bei der DATEV eG durchgeführt und beschäftigt sich mit der Analyse der Einsatzmöglichkeiten regelbasierter Steuerungen zur effizienten Entwicklung von Softwarewerkzeugen einschließlich benutzerfreundlicher Oberflächen.
Der ASQF wünscht Herrn Rothlauf auf seinem weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg!
Tobias Preclik ist der Preisträger des ASQF-Förderpreises im Sommersemester 2009 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung der Absolventen der Technischen Fakultät am 03. Juli 2009 überreichte ASQF-Präsident Thomas Thurner Herrn Preclik den mit 500 Euro dotierten Preis.
Herr Preclik erhält den Preis für seine hervorragende Studiengesamtleistung und seine mit 1,0 bewertete Diplomarbeit mit dem Titel "Iterative Rigid Multibody Dynamics". Die Arbeit befasst sich mit der effizienten Lösung der Probleme, die bei der Formulierung dynamischer Systeme auftreten. Gängige Lösungsmethoden werden untersucht und ein neuer algebraischer Mehrgitteransatz vorgeschlagen. Numerische Tests mit granularen Materien werden durchgeführt um die Praktikabilität zu validieren. Die Stärken und Schwächen der Löser werden identifziert und weitergehende Methoden vorgeschlagen.
Der ASQF wünscht Herrn Preclik auf seinem beruflichen Werdegang alles Gute und viel Erfolg.
Die Auszeichnung mit dem ASQF-Förderpreis an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erhielt im WS 2008/2009 Herr Thomas Holleczek. Im Rahmen der von der Technischen Fakultät veranstalteten feierlichen Verabschiedung der Absolventen übergab Felix Winter in Vertretung des ASQF-Präsidiums am 06. Februar 2009 den mit 500 Euro dotierten Förderpreis. Herr Holleczek erhält den Preis für seine hervorragende Studienleistungen und seine mit sehr gut bewertete Diplomarbeit zu dem Thema: "Statistical Analysis of IP Performance Metrics in International Research and Educational Networks". Die Arbeit befasst sich mit der statistischen Analyse von Delay-Messungen zur Performance Evaluation. Die Ergebnisse bilden die Grundlage eines in der Entwicklung stehenden Alarmsystems, das in der Lage ist, Verschlechterungen der Netzwerk-Performance automatisch zu erkennen und entsprechende Warnungen zu generieren.
Herr Holleczek ist inzwischen als Doktorand am Lehrstuhl für Elektronik an der ETH Zürich tätig. Der ASQF wünscht Herrn Holleczek auf seinem weiteren beruflichen Werdegang alles Gute und viel Erfolg.
In den neue Räumlichkeiten der Fakultät Informatik der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg wurde Herr Michael Meinelt mit dem ASQF-Föderpreis ausgezeichnet. Die Übergabe des Preises fand im feierlichen Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät statt.
ASQF-Vize-Präsident Karl-Heinz John übergab den mit 500 Euro dotierten Preis an Herrn Meinelt für seine exzellenten Studienleistungen und seine hervorragende Arbeit zu dem Thema "Erklärte Sicherheitsprofile (ESPE) -
Entwicklung einer manipulationssicheren Architektur zur benutzerfreundlichen Beschreibung feingranularer Rechtemengen". In der Arbeit werden Dateiformate für die Sicherheitspolicy und die Erklärungen spezifiziert und implementiert. Der Prototyp zeigt die Anwendungsmöglichkeit von ESPE anhand des LSM Sicherheitsmodules AppArmor auf. Dabei verarbeitet er die einzelnen Komponenten und führt sowohl IT-Profis, als auch weniger geschulte Anwender sicher durch die notwendigen Schritte. Nach dem erfolgreichen Durchlaufen sämtlicher Prüfungen kann das Regelwerk in das System integriert werden.
Der ASQF wünscht Herrn Meinelt auf seinem weiteren beruflichen Werdegang alles Gute und viel Erfolg.
Am Freitagabend vergab im feierlichen Rahmen der Jahresabschlussfeier der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Informationstechnik der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg Felix Winter in Vertretung des ASQF-Präsidenten Thomas Thurner den mit 500 Euro dotierten ASQF-Diplompreis an Herrn Thomas Uhlmann.
Herr Uhlmann erhält die Auszeichnung für seine herausragende Diplomarbeit mit dem Titel „Entwicklung und Realisierung einer Embedded Software für ein energieeffizientes, bidirektionales Funkkommunikationssystem“ und seine ausgezeichnete Studienleistung. Die Diplomarbeit von Herrn Uhlmann beinhaltet ein herausragendes Applikationskonzept bezüglich Software-Engineering in Verbindung mit Kommunikationstechnik und berücksichtigt in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte. Hervorzuheben ist besonders der domänenübergreifende Charakter der Arbeit, indem Software-Engineering und Kommunikationstechnik anschaulich miteinander verknüpft werden.
Der ASQF wünscht Herrn Uhlmann auf seinem weiteren beruflichen Werdegang alles Gute und viel Erfolg.
Stellvertretend für die Geschäftsleitung des ASQF e.V. vergab Felix Winter am 04. Juli den mit 500 Euro dotierten ASQF-Förderpreis für besonders gute Leistungen während des Studiums und eine Abschlussarbeit, die in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte berücksichtigt, an Herrn Dipl.-Inf. Thomas Schneider.
Herr Schneider schloss an der Universität Erlangen-Nürnberg, Department Informatik, sein Studium mit Auszeichnung ab. Das Thema seiner Abschlussarbeit trägt den Titel „Practical Secure Function Evaluation“ und wurde bereits auf der Fachtagung „Informatiktage 2008“ der GI im Rahmen einer Postersession als Vortrag angenommen.
Herr Schneider war bereits im Jahr 2007 von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für das beste Vordiplom des Department Informatik ausgezeichnet worden und konnte diesen Erfolg mit dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums mit Auszeichnung nach nur 7 Fachsemestern krönen.
Herr Schneider setzt seine wissenschaftliche Karriere nun als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Systemsicherheit, Horst-Görtz Institut für IT Sicherheit, Ruhr-Universität Bochum fort. Dabei wünscht der ASQF e.V. weiterhin viel Erfolg .
Für herausragende Diplomarbeiten und Studienleistungen haben zwei Absolventen der Fachhochschule Brandenburg den Absolventenpreis des ASQF erhalten. Frederic Gurr und Benjamin Schmidt erhielten die Auszeichnung gestern im Rahmen des 7. SAP-Forums der FH Brandenburg aus den Händen von Geschäftsführer Stephan Goericke. Frederic Gurrs Abschlussarbeit trug den Titel "Automatische Serialisierung und Deserialisierung von semantik-basierten Geschäftsdatenmodellen, dargestellt in XML Schema, unter Einhaltung der UN/CEFACT XML Naming and Design Rules für CCTS". Benjamin Schmidt beschäftigte sich mit der "Entwicklung eines webbasierten Kontaktmanagementsystems für große Verbundprojekte". Der mit je 500 Euro dotierte ASQF-Absolventenpreis wird bundesweit vergeben.
An der FH Brandenburg kooperiert der ASQF mit dem Lehrstuhl „Betriebswirtschaftliche Anwendungen in der Informatik“ von Prof. Dr. Robert U. Franz. Ziel der Kooperation ist es, dass die Studenten neben der wissenschaftlichen Ausbildung in den Vorlesungen auch studienbegleitend in der Wirtschaft anerkannte Zertifikate (z.B. zu den Themen „Projektmanagement“ oder „Softwaretest“) erwerben können. Zu den entsprechenden Prüfungen werden sie von der FH Brandenburg vorbereitet und können diese zu Sonderkonditionen ablegen.
ASQF-Vizepräsident Karl-Heinz John vergab am 1. Februar den mit 500 Euro dotierten ASQF-Förderpreis für besonders gute Leistungen während des Studiums und eine Abschlussarbeit, die in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte berücksichtigt, an Mario Frank Körner. Körner schloss an der Universität Erlangen-Nürnberg, Department Informatik, sein Studium mit der Note 1,0 und einer Abschlussarbeit zum Thema „Bewegungskorrektur in der 3D-digitalen Subtraktionsangiographie“ ab. Hinter diesem Titel verbirgt sich die Verbesserung von dreidimensionalen Bildgebungsverfahren bei der Visualisierung der Blutgefäße im menschlichen Körper - unabhängig von Bewegungen des Patienten.
Kurzdarstellung
Die Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Visualisierung der Blutgefäße im menschlichen Körper. Durch Aufnahme zweier Bildsequenzen mit einem C-Bogen-System, vor und nach Verabreichung eines Kontrastmittels, kann ein dreidimensionales Bild des Gefäßbaumes ohne störende Knochenstrukturen rekonstruiert werden. Dabei kommt es oftmals zu Bildfehlern im rekonstruierten Volumen, da Bewegungen während der Akquisition im medizinischen Umfeld häufig nicht vermeidbar sind. Mechanische Ungenauigkeiten des Aufnahmesystems oder Patientenbewegungen zwischen den Aufnahmeläufen führen zu Artefakten, da nicht alle störenden Strukturen im subtrahierten Bild vollständig entfernt werden können. Weiterhin verletzt Bewegung innerhalb des Kontrastlaufes die Annahme statischer Objekte, von der die Standard-Rekonstruktionsalgorithmen ausgehen, was zu bewegungsbedingten Rekonstruktionsartefakten führt. In dieser Arbeit werden Ansätze untersucht, um die beschriebenen Bewegungsartefakte bildbasiert, also ohne zusätzliche Eingangssignale, zu korrigieren. Zur Kompensation von Subtraktionsartefakten werden verschiedene Registrierungstechniken verglichen, die auf unterschiedlichen Arten von Bilddaten arbeiten. Für die Korrektur bewegungsbedingter Rekonstruktionsartefakte wird ein iteratives Verfahren vorgestellt, welches ein verbessertes Volumen durch abwechselnde Rekonstruktion und 2D/3DRegistrierung mit den gemessenen Projektionsbildern bestimmt. Der Ansatz wird sowohl für die Korrektur rigider Bewegungen des gesamten zerebralen Gefäßbaumes angewendet, als auch für die lokale Bewegungsschätzung erkrankter Blutgefäße. Die Algorithmen werden mithilfe von synthetischen Daten, Phantomdaten, die mit einem C-Bogen-System aufgenommen wurden, und klinischen Aufnahmen des Kopfes evaluiert. Dabei konnte gezeigt werden, dass Bewegungsartefakte mit den beschriebenen Methoden deutlich reduziert werden können und sich die Bildqualität entsprechend verbessern lässt.
ASQF-Vizepräsident Karl-Heinz John begründet die Vergabe des Preises: „Die Arbeit Herrn Körners hat lebensrettende Relevanz. Der ASQF e.V. ist stolz, eine außerordentliche studentische Leistung zur Verbesserung von Software-Qualität zu prämieren, die die Patientenversorgung mittels neuer Verfahren verbessern wird.“ Der Healthcare Sektor von Siemens arbeitet mit Herrn Körner als federführendem Mitarbeiter bereits an der Integration in die nächste Systemgeneration.
Die Laudatio des Lehrstuhlinhabers Prof. Dr. Joachim Hornegger finden Sie hier ...
Am 30. November wurde an der Fakultät Informatik der Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Nürnberg der Software-Qualitäts-Preis des ASQF übergeben: ASQF-Vizepräsident Karl-Heinz John überreichte Markus W. Weißmann vor 141 Absolventen die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung. Herr Weißmann wird für besonders gute Leistungen während das Studiums und eine Abschlussarbeit ausgezeichnet, die in besonderem Maße Praxisnähe und Softwarequalitätsaspekte berücksichtigt.
Weißmanns Arbeit trägt den Titel "Domänenspezifische Sprache zur Spezifikation von Zugriffsrechten" und wurde mit der Note 1,1 bewertet. Der Diplomand befasst sich darin mit der Verbesserung der Sicherheit von Electronic Commerce. Er entwirft eine Methode zum Sichern der Programme, die dem Webauftritt jeder Electronic Commerce zu Grunde liegen, den Webanwendungen. Diese müssen durch Zugriffskontrolle beispielsweise sicherstellen, dass die Daten der Kunden vor Zugriffen anderer Kunden geschützt sind. Durch die Arbeit von Markus Weißmann kann nun eine Spezifikation der Regeln der Zugriffskontrolle getrennt vom Programmcode der Webanwendung erfolgen und zudem auf Konformität mit den Sicherheitsanforderungen geprüft werden. So kann die Qualität der Zugriffskontrolle entscheidend verbessert werden.
Der Diplomand hat zudem eine neuartige Erweiterung der Modell-getriebenen Architektur (MDA, model driven architecture) vorgeschlagen, die aus dem Modell der Webanwendung zusätzlich ein Modell für die Zugriffskontrolle generiert. Mit diesem Modell kann die Zugriffskontrollspezifikation gegen das Modell der Webanwendung automatisch geprüft werden. Damit wird Computer-unterstützt ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Zugriffskontrolle und damit der Sicherheit der Webanwendung geleistet.
Lesen Sie die gesamte Würdigung seiner Arbeit hier.
Nürnberg, 26.07.2007: Zum Ende des Sommersemesters 2007 hat der ASQF e.V. einen mit 500 Euro dotierten ASQF-Förderpreis an Norbert Tausch, Absolvent der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, für seine herausragende Masterarbeit verliehen.
Herr Tausch hat das Studium im Masterstudiengang Softwareengineering und Informationstechnik an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg im Sommersemester 2007 erfolgreich abgeschlossen. In der Masterarbeit mit dem Thema „Studie zur Anwendung aspektorientierter Methoden bei der Datenmodellierung“ widmet sich Herr Tausch dem aktuellen Thema Aspektorientierung. Aspektorientierung stellt einen neuen Ansatz bei der Entwicklung komplexer Softwaresysteme dar. Der Grundgedanke der Aspektorientierung ist die „Separation of Concerns“. Dabei werden verschiedene Anforderungen an ein System, auch Aspekte oder Concerns genannt, zunächst für sich beschrieben und später integriert. Dieses Konzept hat Herr Tausch im Bereich der Datenmodellierung untersucht.
Herr Thomas Thurner, Präsident des ASQF, betont anlässlich der Preisverleihung auf der Abschlussfeier des Studienjahres des Fachbereichs Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi) am 26.07.2007 die hohe Qualität und den innovativen Charakter der Masterarbeit.
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis an sechs Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Abschlussarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Erlangen, 06.07.2007: Der ASQF e.V. hat Herrn Sven Kerschbaum (links), Absolvent der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, mit dem ASQF-Förderpreis ausgezeichnet. Den mit 500 Euro dotierten Förderpreis hat ASQF-Präsidiumsmitglied Karl-Heinz John (rechts) überreicht. Die Preisverleihung fand am 6. Juli 2007 im Rahmen der Absolventenfeier der Technischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg statt.
Herr Kerschbaum hat seine Diplomarbeit zum Thema „Erstellung eines Simulationsmodells für den RAC (reliable authenticated communication) Algorithmus für sichere Kommunikation in Ad-hoc Netzwerken“ geschrieben.
Ziel der Arbeit, welche am Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme durchgeführt wurde, war es, die gerade im Bereich von Ad Hoc- und Sensornetzen schwierige Frage der zuverlässigen und sicheren Nachrichtenkommunikation zu untersuchen. Ein an der Universität entwickelter Algorithmus wurde intensiv studiert und bewertet. Die Ergebnisse lassen sich z.B. im Bereich des Pervasive Computing oder in der Industrieautomatisierung kombiniert mit Softwaresicherheitsmethoden einsetzen.
Auch Kerschbaums herausragenden studentischen Leistungen, die zum Abschluss als Diplom-Informatiker mit Auszeichnung (Note 1,0) geführt haben, sowie sein persönlicher Einsatz sollen mit dem ASQF-Förderpreis gewürdigt werden. Herr Kerschbaum studierte Informatik mit dem Schwerpunktfach Hardware-Software-Co-Design und Nebenfach Betriebswirtschaftslehre. In allen Prüfungsfächern schloss er mit einer sehr guten Prüfungsleistung ab.
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis an sechs Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Abschlussarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Die Preisträger waren Dipl. Inf. Michael Stilkerich und Dipl. Inf. Matthias Bezold. Herr Stilkerich hat seine Abschlussarbeit zum Thema „An OSEK Operating System Interface and Memory Management für Java“ geschrieben. Herr Bezold befasste sich in seiner Diplomarbeit mit dem Thema „Dynamic Process Sets for the JaMP Programming Model“.
In seiner Diplomarbeit befasste sich Christoph Welcz mit der „Entwicklung eines intelligenten Web-Portals für einen Gewerbemarktplatz“. Im Rahmen dieser Arbeit entwickelte er eine Software, die es kleinen und mittelständischen Unternehmen erlaubt, ihre Angebote im World Wide Web so anzubieten, dass sie von den Kunden leicht gefunden werden. Dafür analysierte Christoph Welcz die Kundensicht sorgfältig und entwickelte eine Sprache für einen Gewerbemarktplatz. In diesem kann der Anbieter einer Dienstleistung seine Angebotsdaten selbst eingeben und aktualisieren.
Für seine sorgfältige Untersuchung, die kreativen Lösungsalternativen und die zielstrebige Umsetzung erhielt Christoph Welcz für seine Diplomarbeit die Bestnote 1,0 - und nun auch den Diplom-Preis des Arbeitskreises Software-Qualität und -Fortbildung.
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis inzwischen an sechs Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Abschlussarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Helge Parzyjegla (2.v.r.), Absolvent der Technischen Universität Berlin wurde mit dem Software-Qualitäts-Preis für seine herausragenden Studienleistungen ausgezeichnet. Frau Prof. Dr. Ina Schieferdecker, Mitglied des ASQF-Präsidiums, überreichte zusammen mit Stephan Goericke, dem Geschäftsführer des ASQF e.V., einen Scheck über 500 Euro.
Herr Helge Parzyjegla wurde von seinem Betreuer Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß für seine außerordentlichen Leistungen und seine Diplomarbeit zum Thema „Ein adaptives Brokernetz für Publish/Subscribe-Systeme“ als Preisträger ernannt.
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis inzwischen an sechs Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Abschlussarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Oliver Huras (2.v.l.), Absolvent der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus wurde mit dem Software-Qualitäts-Preis für seine herausragenden Studienleistungen ausgezeichnet. Frau Prof. Dr. Ina Schieferdecker, Mitglied des ASQF-Präsidiums, überreichte zusammen mit Stephan Goericke, dem Geschäftsführer des ASQF e.V., einen Scheck über 500 Euro.
Oliver Huras ist der erste brandenburgische Absolvent, der den ASQF-Förderpreis erhalten hat. Herr Huras wurde für seine Diplomarbeit mit dem Titel „Layout von Matrix-Visualisierungen der Abhängigkeiten in Software-Systemen“ am Lehrstuhl Software-Systemtechnik unter Leitung von Prof. Dr. Claus Lewerentz als Preisträger benannt.
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis inzwischen an sechs Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Abschlussarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Herr Rückert ist Absolvent des Masterstudiums „Software-Engineering und Informationstechnik“ der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Er hat seine Masterarbeit zum Thema „Analyse der Messbarkeit von Software Requirements und der Anwendbarkeit geeigneter Metriken in der Praxis“ geschrieben. Herr Rückert beschäftigte sich dabei mit dem Thema Metriken im Bereich der Anforderungsdefinition von Softwareprojekten. Die Aufgabe bestand in der Analyse von umfangreichem Material aus verschiedensten Veröffentlichungen und der Strukturierung bzw. Aufbereitung des Materials für eine ganzheitliche Darstellung des Themas. In einem
Beispiel aus der Praxis wurde das entstandene Metrikkonzept auf seine Einsatzfähigkeit untersucht.
Prof. Hopf betonte während der Verleihung die Exzellenz von Herrn Rückert: „Diese ausgezeichnete Masterarbeit reiht sich nahtlos in die ausgezeichneten übrigen Prüfungsleistungen von Herrn Rückert ein. Er hat das Masterstudium mit dem Gesamtnotendurchschnitt 1.0 abgeschlossen.“
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis inzwischen an fünf Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Abschlussarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Der mit 500 Euro dotierte und von der Firma infoteam Software GmbH gesponserte Preis ging an Andreas Wimmer. Dieser hat sein Studium und seine Diplomarbeit zum Thema „Gefäßsegmentierung unter Berücksichtigung von Atem- und Herzbewegungen für die interventionelle Magnetresonanztomographie“ mit der Note 1,0 abgeschlossen. Sein Betreuer, Professor Hornegger, betont, dass die Arbeit Wimmers den weiten Bogen von anspruchsvollen numerischen Algorithmen über die aufwändige Implementierung bis hin zur experimentellen Evaluierung anhand klinisch relevanter Datensätze gespannt hat. Die Verleihung fand im Rahmen der Übergabe der Diplom- und Promotionszeugnisse im Audimax der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vor ca. 500 Gästen statt.
Der ASQF e.V. verleiht den Förderpreis inzwischen an fünf Hochschulen Deutschlands an Absolventen, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Diplomarbeit und großes Engagement vorweisen können. Mit dem Förderpreis leistet der ASQF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Software-Bereich.
Der Arbeitskreis Software Qualität Franken e.V. (ASQF) hat Ende letzter Woche den ASQF-Diplom-Preis verliehen. Prof. Dr. Bernd Hindel, Präsident des ASQF e.V. und CEO der method park AG, hat Diplom-Informatiker Stefan Meiler einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreicht. Der ASQF vergibt diesen Preis seit 2003 einmal pro Semester an Absolventen der FAU Erlangen-Nürnberg. Meiler hat die Urkunde und den Scheck während der Diplom- und Promotionszeugnisübergabefeier der Technischen Fakultät Erlangen vor ca. 600 Anwesenden erhalten.
Mit dem ASQF-Diplom-Preis werden regelmäßig Absolventen der FAU Erlangen-Nürnberg ausgezeichnet, die sehr gute Studienleistungen, kurze Studiendauer, eine praktisch orientierte Diplomarbeit und großes Engagement vorweisen können.
























