Fachgruppe Modellierung gestartet
05.02.2010
Am 04.02.2010 tagte erstmals die Fachgruppe Modellierung Franken in den Räumen des ASQF in Erlangen. Zum Thema „Aktueller Stand der Modellierung" trafen sich 20 Experten und Interessierte, um darüber zu diskutieren warum, wo, was und wie modelliert wird. Die zwei unterschiedlichen Blickwinkel der Fach- und der IT-Abteilung in einem Projekt sind dabei Ursprung für die Modellierung. Während sich die Fachabteilung Gedanken darüber macht „Wie muss sich die Anwendung verhalten? Was muss die Anwendung leisten? Welche alternative Nutzungsszenarien gibt es?", muss sich die IT-Abteilung damit befassen „Was muss ich tun, um das Verhalten der Anwendung zu realisieren? Welche Technologien kommen zum Einsatz? Wie schaffe ich nur den Termin?". Die Modellierung dient nun im nächsten Schritt dazu, eine gemeinsame Sprache für Business und IT zu schaffen. Referent des Abends war Fachgruppenleiter Andreas Ditze, MID GmbH.
Ausgangspunkt der Fachgruppe ist, dass die Modellierung aus den meisten System- und Software-Engineering-Projekten nicht mehr weg zu denken und zum zentralen Element der Effizienzsteigerung im Application-Live-Cycle geworden ist. Hier hat sich allerdings neben der UML eine Reihe von anderen Modellierungssprachen, wie SysML, BPMN usw. etabliert.
Die FG Modellierung will so zum Know-how-Transfer zwischen den Mitgliedern und Interessenten des ASQFs beitragen. Die Themen sollen jedoch nicht nur Modellierer ansprechen, sondern vor allem auch Interessensgruppen von angrenzenden Disziplinen wie Requirements Engineering und Implementierung.
Die Vortragsfolien finden ASQF-Mitglieder im ASQF-Mitgliederforum.
Das nächste Treffen ist für den 15. April 2010 geplant.



