ASQF Quality Night München

Durch die Corona-Pandemie wurden langfristige Entwicklungen im Software-Engineering teilweise beschleunigt, teilweise gebremst.

In unserer virtuellen Quality Night zum Thema „Software-Entwicklung in der virtuellen Arbeitswelt“ wollen wir einen Blick in die Zukunft werfen: werden verteilte Remote-Arbeit und die Arbeit im Home-Office bleiben? Kann Agilität in virtuellen Teams- funktionieren? Wie geht es weiter mit (Hype-) Themen wie Agilität, DevOPS und Digitalisierung?

Diesen Fragen wollen wir in der 4. ASQF Quality Night München durch Impulsvorträge und Erfahrungsberichte nachgehen.

*Die Quality Night findet unter dem Code of Conduct aller ASQF-Events statt.*

15:30 Uhr: Begrüßung

15:40 Uhr: Thomas Auer (Capgemini) „Virtual continuing training of software testers in Internet of Things (IoT) testing”

16:20 Uhr: Rudolf Grötz (RBI)”Adaptive Learning – How we solved the learning revolution with Adaptive Workplace Learning”

17:00 Uhr: Pause

17:10 Uhr: Janosch Felde „Was macht Remote-Arbeiten eigentlich mit meinem Team?“

17:50 Uhr: Martin Kemeter (Method Park): Durchführung von Remote ASPICE® Assessments – Pro und Contra

18:30 Uhr: Pause

18:40 Uhr: David Uhlenberg (Method Park): PI Planning im virtuellen Raum – auch nach Corona?

19:20 Uhr: Nicole Weidner (Xenium AG) „Der „Remote-Berater“ und der Abschied vom Rollkoffer“

20:00 Uhr: Abschlussworte / im Anschluss Gelegenheit zum Netzwerken auf wonder.me

Thomas Auer (Capgemini) „Virtual continuing training of software testers in Internet of Things (IoT) testing”

Abstract:
We developed a proposal for a sample training for continuing training of software testers in Internet of Things testing. The target audience are persons with at least one year of experience in software testing. IoT skills are not required. The training is of a modular design. It includes mandatory units for all participants and obligatory units for persons who have no or only basic experiences in any of the subject areas that are required to solve the case study in a team. We decided for a case study on autonomous driving since this is a highly topical subject. The case study should be as close as possible to a real-world engagement. It should be completed in a team of four to six persons. For the case study a simulator (e.g. CARLA, Unity, Gazebo) and/or a physical environment (e.g. Lego Mindstorms) that can be controlled via a learning management system (e.g. Moodle) will be provided.

Über den Referenten:
Thomas Auer auf LinkedIn

 

 Rudolf Grötz (RBI)”Adaptive Learning – How we solved the learning revolution with Adaptive Workplace Learning”

Abstract:
Digitisation is one of, if not the defining topic of the present and will change our entire human self-image: Life is becoming “onlife.” The digital-online world is merging with the analog-offline world.” In connection with the digitisation of corporate learning, people often talk about the “learning revolution.” which is characterised by two aspects: the “performance problem” and new “learning formats.” Operational learning is increasingly becoming “performance support” and primarily serves to solve problems rather than to accumulate knowledge. We also like to speak here of learning and applying as opposed to learning and storing. After all, the actual purpose of corporate learning is to enable employees to do their “job” well or better and to adapt to changing conditions. Under the conditions of digital transformation, learning must increasingly follow the primacy of performance, of “applying”. Offerings that tend to follow the primacy of “memorisation” will sooner or later become obsolete. This presentation uses a field report to explain how Raiffeisen Bank International digitised corporate learning  by creating the Test & Test Automation Academy and introducing innovative learning concepts (E-Tutors, Agile Learning Guides, Agile Learning Journeys, …) and new learning formats (Coping Groups, Pair Learning, Learning Nuggets, …), thus successfully establishing scaled, self-directed workplace learning.

Über den Referenten:
Rudolf Grötz, seit 30 Jahren in der IT unterwegs und passionierter Softwaretester, ist als Agile Engineering Coach im Bereich Test & Test Automation bei Raiffeisen Bank International in Wien im Bereich Softwaretests unterwegs. Neben Fachartikeln in diversen Magazinen versorgt er die Community auch mit Konferenzauftritten und organisiert das Vienna Agile Testautomation Meetup mit mehr als 990 Mitgliedern.
Rudolf Grötz auf LinkedIn und twitter

 

Janosch Felde „Was macht Remote-Arbeiten eigentlich mit meinem Team?“

Abstract:
Jedes Team ist eine Gruppe, aber nicht jede Gruppe ist ein Team. Die Zusammenarbeit, das Miteinander in Gruppen, bestimmt unseren Alltag.
Unser eigenes tägliches Erleben und der Erfolg der Gruppe hängt maßgeblich von diesem Miteinander ab. Dieses Miteinander besitzt eine charakteristische Qualität, die es angenehm, erfüllend oder belastend, zäh, ja sogar quälend sein lassen kann.
Dort, wo der Zweck der Gruppe ein (technisches) Projekt ist, legt besagtes Miteinander maßgeblich das Fundament für Erfolg oder Misserfolg. Mindestens aber dafür, wie leicht oder schwer, mit wie viel Reibung oder Leichtigkeit, das Ziel erreicht wird.
Die Spielregeln und Hebel für dieses Miteinander haben die meisten von uns nicht bewusst, sondern im Rahmen unserer Sozialisation gelernt. Diese Sozialisation war vom gemeinsamen Zusammensein geprägt und passt in unsere evolutionär erworbenen Muster von Zugehörigkeitsbedürfnissen, Platz in der Gruppe etc. Hierzu gibt es bekannte Muster und wir bringen einen mehr oder minder großen Erfahrungsschatz mit.
Der größte Teil dieser Erfahrungen und Rezepte für die (eigene) Gestaltung von Gruppenerfahrung sind auf das reale, physische miteinander in der Gruppe aufgebaut.
Es gibt Teams, die schon immer remote gemeinsam gearbeitet haben; insbesondere im technischen Bereich ist dies keine so große Neuerung wie in vielen anderen Bereichen. Trotzdem haben Pandemie und Lockdown viele Teams auch außerhalb des technischen Bereiches in die Situation gebracht, remote miteinander arbeiten zu müssen.
Dieser Vortrag greift diesen Umstand auf. Dabei erläutert er die grundlegende psychosoziale Mechanik von Teams. Auf dieser Grundlage geht der Vortrag auf die Unterschiede zu lokalem und entferntem Miteinander in der Teamarbeit ein. Er zeigt klar und greifbar auf, welche Bedeutung und Wirkung die Unterschiede entfalten können. Mit dieser Grundlage bietet er Perspektiven für verschiedene Herangehensweisen zur Lösung verbundener Probleme und Herausforderungen, von denen einige selbstständig – sozusagen mit „Bordmitteln“ des Teams – ausprobiert und umgesetzt werden können.

Über den Referenten:
Janosch Felde auf LinkedIn

 

Martin Kemeter (Method Park): Durchführung von Remote ASPICE® Assessments – Pro und Contra

Abstract:
Motiviert werden Online-Assessments durch augenscheinliche Vorteile für Kunde und Assessor: Assessments können ohne Zeitverzug, trotz verteilter Standorte und ohne Reiseaufwand erfolgreich durchgeführt werden und entsprechen zeitgleich den starken Kontaktbeschränkungen.
Daneben werden auch Nachteile beleuchtet und kritisch abgewogen, wie etwa Kommunikation, Datensicherheit und Datenschutz und Compliance mit dem Standard.
Auch weitere Randbedingungen sollen dargestellt werden wie: Effektive Online Kommunikation, Einsatz von Technik/Medien/Software.

Über den Referenten:
Martin Kemeter ist bei Method Park als Senior Consultant zu den Themen System Craftmanship und Processes & Standards tätig. Kunden vor allem aus der Automobilindustrie berät und unterstützt er bei Prozess-Verbesserungsprojekten. Für sie führt er Assessments und GAP-Analysen nach Automotive SPICE® durch. Sein Interesse gilt darüber hinaus dem Variantenmanagement und dem Requirements Engineering. Martin Kemeter ist Volkswagen Certified Software Quality Improvement Leader (SQIL), intacs™ Competent Assessor (Automotive SPICE®), Certified Scrum Master sowie SAP Certified Solution Business Associate with SAP ERP 6.0.
Martin Kemeter auf LinkedIn

David Uhlenberg (Method Park): PI Planning im virtuellen Raum – auch nach Corona?

Abstract:
Agile Vorgehensmodelle bieten diverse Methoden, die ein Team auf ein gemeinsames Ziel und einen gemeinsamen Plan ausrichten. Scrum führt Sprint Demos, Plannings und Retrospektiven auf Teamebene ein. Wenn mehrere Teams zusammenarbeiten, bringen Skalierungsframeworks wie SAFe im sogenannten PI Planning alle beteiligten Teams und Stakeholder in einen Raum. Viele Erfahrungsberichte sprechen PI Plannings dabei ein magisches Momentum zu. Doch wie springt dieser magische Funken auch remote über? Ist es möglich, die Interaktionen, die Emotionen und die Teamdynamik in den digitalen Raum zu transportieren? Und falls ja, werden wir solche wichtigen Events auch nach Corona online durchführen?
Dieser Erfahrungsbericht nährt sich aus bislang fünf PI Plannings eines international verteilten Projektes, von denen drei PI Plannings digital stattfanden.

Über den Referenten:
David Uhlenberg bereichert mit seiner intensiven Praxiserfahrung das Team Systems Engineering bei Method Park. Als Lead Agilist ist er teamübergreifend aktiv. Dem Thema Agilität hat er sich durch und durch verschrieben. Als Scrum Masters und Agile Coach trägt er agile Entwicklungsmethoden in die Unternehmen der Method Park Kunden mit einer Begeisterung, die ansteckt. Konsequenterweise bildet er in der Scrum Master School auch seine Kolleginnen und Kollegen bei Method Park zu neuen Scrum Mastern aus. Zudem leitet David Uhlenberg beim ASQF e.V. die Fachgruppe People – Projects – Processes.
David Uhlenberg auf LinkedIn und twitter

 

Nicole Weidner (Xenium AG): Der „Remote-Berater“ und der Abschied vom Rollkoffer

Abstract:
Das typische Berater-Accessoire, der Rollkoffer, setzt jeden Monat eine weitere Staubschicht an und auch für IT-Berater ist „Remote“ der neue Standard. Welche Auswirkungen hat das auf die Berater:innen? Mit welchen Schwierigkeiten sind wir konfrontiert und wie gehen wir damit um?

Drei Aspekte verdienen eine genauere Betrachtung:

  • Die Verdichtung der Arbeit – Wie viel Effizienz ist gesund (für den Menschen und das Projekt)?
  • Die Firmen- und Projektkultur als Katalysator im Positiven wie im Negativen und wie wir mit keinen Maßnahmen Einfluss nehmen können
  • Für die Zukunft: Wie können persönliche Treffen in die inzwischen etablierte Arbeitsweise wieder sinnvoll integriert werden?

Über die Referentin:
Nicole Weidner ist Associate Partnerin bei der Xenium AG. Ob als Projektleiterin für die Ablösung eines kritischen Altsystems oder im Stakeholder-Management eines öffentlichen Großprojektes – mit Fokus auf das Wesentliche führt sie ihre Projekte zum Erfolg. Nicole adressiert die langfristigen Ziele ihrer Kunden und stellt die richtigen Weichen: Von der IT-Architektur bis in die strategische Produktentwicklung.  Als zertifizierter SAFe® 5 Program Consultant und PMP® ebnet Sie aktuell Ihrem Kunden den Weg aus einem klassischen Projektvorgehen hin zu einer agilen Organisation.
Nicole Weidner auf LinkedIn

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Ralf Bongard
Email: ralf.bongard@asqf.de

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Heike Barbara Duck
Email: heike-barbara.duck@asqf.de

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Dr. Georg Sehl
Email: georg.sehl@asqf.de

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Günter Schneider
Email: guenter.schneider@asqf.de

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Klaus Lamm
Email: klaus.lamm@asqf.de

So war die erste Quality Night München 2017:

Unterstützen Sie diese Veranstaltung und werden Sie noch heute Aussteller. Kontakt: info@asqf.de

Organisatoren

Fachgruppe Automotive Bayern-Süd

Fachgruppe Requirements Engineering Bayern-Süd

Fachgruppe Software Test Bayern-Süd

Goldsponsor

Sogeti

Sponsoren

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