ASQF Net Week – Programm

Programm

11:00 Uhr

Ewa Sadowicz // EinfachStimmig

Einfach effizient Moderieren – Mindset, Methoden und Impulse für Projekt-Meetings

Wie können Sie Projekt-Meetings klar, lebendig und ergebnisbringend gestalten? Was können Sie dazu beitragen? Wie können Sie Ihre Kollegen dazu „bewegen“ …als Projekt-Teammitglied, Teilnehmer oder  Besprechungsleiter? Das Mindset als Ausdruck Ihrer Haltung prägt Ihre Arbeitsweise und die Meetingskultur. Die einfachen und schnell umsetzbaren Methoden verändern Ihre Besprechungen und machen sie  deutlich konstruktiver, nützlicher und effizienter. Die Impulse spenden Lebendigkeit und Spaß! In Ihren Meetings schaffen Sie Beteiligung, viele neue Ideen, mehr Motivation und überzeugende Ergebnisse.  Sind Sie neugierig geworden? Seien Sie dabei!

14:00 Uhr

Martin Grune // infoteam

Agile Softwareentwicklung

In meinem Vortrag geht es darum einen Überblick darüber zu geben, was eine agile Softwareentwicklung hinsichtlich der Softwarequalität auszeichnet. Von allgemeinen Richtlinien, wie Clean Code, über Test-Driven Development bis hin zu den verschieden Test-Arten, wie z.B. UI-Tests, Services-Tests und Unit Tests.

15:30 Uhr

Horst Kostal // Process Fellows

Wenn wirklich alles neu ist! Entwicklung des weltweit ersten Spiegelersatzsystems bis zur Serienreife

Das Auditorium soll teilhaben an den Herausforderungen der Entwicklung des weltweit ersten Spiegelersatzsystems, welches für den Facelift eines LKWs eines weltweit führenden OEMs unternommen wurde.

Die Herausforderungen waren allumfassend:


Die Technologie sollte weltweit zum ersten Mal zur Serienreife gebracht werden, um als Standardausstattung zum SOP zur Verfügung zu stehen.
Erfahrungen waren weder beim OEM, noch beim Zulieferer, noch beim TÜV, oder den Genehmigungsbehörden vorhanden. Die Entwicklung stellte den Zulieferer, wie auch den OEM, während der Projektlaufzeit vor enorme Herausforderungen, die aus der fehlenden Erfahrung aller resultierten. Die Anwendung der Norm für Spiegelersatzsysteme fand zum ersten Mal Anwendung. Der Zulieferer stammte aus der Mechanik-Produkte-Entwicklung und hatte nur rudimentäre Erfahrung im Bereich Elektronik-Produkte-Entwicklung. Erfahrungen im Bereich Automotive SPICE® und Funktionale Sicherheit waren nicht vorhanden. Auch die steuernde Abteilung beim OEM stammte nicht aus dem Bereich Steuergeräte-Entwicklung. Sowohl beim OEM, wie auch beim Zulieferer wurde die Entwicklung zunächst mit dem Mindset der Mechanik-Entwicklung gestartet. Die Entwicklung musste schließlich auf viele Unter-Zulieferer verteilt werden, um alle Aufgaben lösen zu können. Der Einsatz agiler Entwicklung wurde in Teilen notwendig, um mit dem Umstand umgehen zu können, dass sich die Anforderungen nicht spezifizieren ließen, bzw. stetig änderten.

Ist bei einer derart großen Zahl von Widrigkeiten die Entwicklung einer sicherheitskritischen Komponente im Truckbereich überhaupt möglich?
Horst Kostal möchte Sie auf die Reise durch dieses Vorhaben mitnehmen.

Nutzen und Besonderheiten des Inhalts:

  • Kennenlernen der Besonderheiten und Eigenschaften von Spiegelersatzsystemen
  • Anwendung der Standards ECE-R 46 und ISO 16505
  • Herausforderungen bei der Zulassung neuer Technologien für den Straßenverkehr
  • Maßnahmen, um falsch gestartete Projekte zurück auf Spur zu holen.
  • Entwicklung eines Zulieferers vom Mechanik-Produkte-Entwickler zum Steuergeräte-Entwickler innerhalb eines Projektes
  • Einsatz agiler Methoden im Bereich funktionaler Sicherheit

11:00 Uhr

Mareike Roth // IAV

Security-Risikoanalysen im automotive Umfeld

14:00 Uhr

Jakob Schmidt Colinet // Prozesswerk

Automotive Spice

Crash-Kurs in Automotive SPICE – dem Standard für Strukturen der SW Entwicklungsprozesse in der Automobilwelt. In diesem Webinar erfahren Sie auf kompaktem Weg, was es mit ASPICE auf sich hat, lernen Sie die Struktur kennen und wie die normativen Inhalte in der Praxis angewendet werden können.

15:30 Uhr

Dr. Carsten Weise // imbus

ISTQB® Advanced Level Test Automation Engineer – Erfahrungen aus dem ersten Jahr

Um den größer werdenden Ansprüchen an Software-Qualität gerecht zu werden, führt an Testautomatisierung meist kein Weg vorbei. Deshalb war es wichtig, dass sich der ISTQB dieses Themas zentral angenommen hat. Testautomatisierung ist ein weites Feld – grundsätzlich ist der ISTQB Lehrplan gut gelungen, aber wie üblich sehr abstrakt. Wie kann man ein solches abstraktes Thema begreiflich machen?

Die imbus AG hat seit über einem Jahr Erfahrung mit der Vermittlung des Lehrplans. Im Vortrag werden wir darüber sprechen, welche wichtigen Testautomatisierungs-Themen vom Lehrplan behandelt werden und für welche Teilnehmergruppen dieser Kurs interessant ist. Auf Basis des Feedbacks unserer Kursteilnehmer werden uns mit der Frage beschäftigen, wie hilfreich die Inhalte des Lehrplans für den Testautomatisierungs-Alltag sind, wie die abstrakten Inhalte des Lehrplans vermittelt werden können, und welche Verbesserungen möglich sind.

Der Vortrag richtet sich an Zuhörer, die selbst ihre Testautomatisierungs-Kompetenz erweitern möchten, oder die verantwortlich sind für die Testautomatisierungs-Kompetenz ihres Teams.

11:00 Uhr

Dr. Armin Metzger // German Testing Board

Veränderte Herausforderungen der digitalen Transformation für die Qualität von Software und Systemen annehmen: Quality Engineering und Expertisen

Das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz sind sicherlich Schlüsselelemente auf dem Weg zur digitalen Transformation. Beide sind nicht neu, sondern seit langer Zeit bereits technische Realität. Neu ist ihr explosives Eindringen in unseren Software-Welten. Dies verunsichert derzeit die Branche.

Darüber hinaus verändert diese rasante Entwicklung die Herausforderungen an Produkten, Prozessen und Methoden. Bestehende Lösungen und Standards müssen weiterentwickelt werden, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Hier geht es nicht darum, “die Welt neu zu erfinden”, sondern um die Justierung von Schwerpunkten und Prioritäten bei den verwendeten Ansätze.

So werden beispielsweise Qualitätsmerkmale wie die IT-Sicherheit und Methoden wie die Testautomatisierung für die Projekte immer wichtiger. Aber auch die Verlagerung auf proaktives Quality Engineering von Anfang an anstelle von rein retrospektiven Tests gewinnt zunehmend an Bedeutung. Selbst ethische Faktoren und die gesellschaftliche Diskussion werden eine entscheidende Rolle spielen.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist ein Umdenken und ein Kompetenzwandel in Entwicklungsprojekten sowie ein Umdenken und Justieren bestehender Engineering- und Validierungsansätze erforderlich. Im Vortrag werden die Herausforderungen und ihre Auswirkungen auf Methoden und geforderte Kompetenzen in der Qualitätssicherung erörtert.

14:00 Uhr

Dr. Anne Kramer // sepp.med

Das neue Zeitalter des Projektmanagements

Früher gab es einen Projektmanager, der alle Zügel in der Hand hatte. Ihm oblag die gesamte Planung und Steuerung des Projektes. Heute gibt es eine Reihe agiler Vorgehensweisen, in denen das Team viele der klassischen Projektmanagementaufgaben eigenständig übernimmt. Betrachten wir Scrum, so haben wir drei Rollen: Product Owner, Scrum Master und Team. Dazu kommt in vielen Organisationen noch ein übergeordneter Projektmanager. Wer macht jetzt was?

In unserem Webinar gehen wir eben dieser Frage nach. Außerdem analysieren wir, welche Auswirkungen die geänderte Aufteilung auf die Mitarbeiter hat und welche Skills zunehmend erforderlich sind.

15:30 Uhr

Alexandra Schladebeck // Bredex

Vom Herumklicken zum Experten-Tester: die Macht von exploratives Testen

Fast jeder kennt den Begriff „exploratives Testen“. Sehr viele assoziieren damit ein unstrukturiertes Vorgehen, einfach „Herumklicken“. In diesem Webinar erklärt Alex Schladebeck wie exploratives Testen gedanklich funktioniert und warum es so wertvoll ist darüber zu reden. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik werden Beispiele gebracht für unsere Entscheidungsprozesse die uns zu den Fehlern und Problemen führen. Nach dem Webinar haben Zuhörer ein tieferes Verständnis und eine bessere Schätzung für die Fähigkeit, explorativ zu Testen.

11:00 Uhr

Nils Röttger // imbus

Der einfache Usability Test – Tipps und Tricks für Requirements und Usability Tests bei Apps und Produkten aus dem IoT Umfeld

Usability Requirements für Apps und IoT Produkte und wie man diese testet Für das Internet of Things werden immer mehr Anwendungen und Produkte auf den Markt gebracht. Viele davon agieren im Hintergrund ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Manche müssen aber gesteuert und bedient werden. Der Nutzer soll dabei möglichst einfach mit den „Dingen“ kommunizieren können.

Aus Sicht der Nutzer sind die zwei häufigsten Probleme:

1. Die Usability: Wenn sich eine App oder z.B. ein Amazon Dash Button nicht intuitiv und einfach benutzen lassen, kann das für den Nutzer schwerwiegender sein, als ein Fehler bei einer Berechnung.
2. Die Performanz: Wenn die Anwendung für eine Operation gefühlt zu viel Zeit benötigt, ist das für den Nutzer oftmals schlimmer als ein „normaler“ funktionaler Fehler. Gerade bei mobilen Apps ist der Nutzer nicht bereit solange zu warten, wie bei einer gewöhnlichen Desktop-App.
3. Usability ist zusammen mit der Performanz eine der beiden wichtigsten nicht-funktionalen Anforderungen an Apps und andere mobile Anwendungen. Wenn die Usability nicht den Wünschen der Nutzer entspricht, wird die App nicht mehr benutzt und meistens gelöscht. Gegebenenfalls gibt es noch eine negative Bewertung in den jeweiligen Stores und zukünftige Benutzer werden davon abgehalten, die App überhaupt auszuprobieren.

Wie testet man die Usability von IoT Produkten und den dazugehörigen Apps? Ein echter Usability Test im Speziallabor ist teuer und gerade auch im App-Bereich nicht immer zielführend.
Der Vortrag stellt eine einfache Methode vor, die Usability von Apps oder Teilen des IoT zu testen und damit die Qualität des Produkts deutlich zu verbessern. Der Vortrag gliedert sich in die folgenden Punkte:

  • Usability als einer der beiden wichtigsten nicht-funktionalen Anforderung an mobile Anwendungen
  • Was macht eine gute Benutzbarkeit aus (mit Beispielen schlechter Usability aus konkreten Testprojekten)?
  • Abgrenzung zu einem „echten“ Usability Test in einem Labor
  • Wie testet man die Usability von mobilen Anwendungen?
  • Vorstellung typischer Usability-Fehler
  • Vorstellung einer Checkliste für den Usability Test

Der Vortrag richtet sich an das folgende Publikum: Projektleiter, Testmanager, Testdesigner und Tester in IoT-Projekten oder Projekten mit mobilen Apps

14:00 Uhr

Firdaus Harun // Embold Technologies

Next Level of Static Code Analysis: Anti-Patterns and Design Issues (ENGLISCH)

 

  • What are Anti Patterns and Design issues and why is it like cancer
  • Problem: Anti Patterns and Design Issues are often missed by humans, because they require a step back while coding and the trained eye to see them
  • Complication: Anti Patterns and Design Issues from a cost and risk perspective
  • What are the impacts of unaddressed design issues and anti-patterns
  • Example 1
  • Example 2
  • Example 3
  • Solution: Pattern-based findings with static code analysis
  • Static code analysis today and tomorrow
  • Static code analysis as a key for augmented development
  • Demo of Finding a Design Issue
  • Conclusion

ab ca 17:30 Uhr

LIVE Stream Quality Night Franken

 

11:00 Uhr

Max Perner // infoteam

Secure Development & Fortbildungen für Mitarbeiter – von Awareness zu Kompetenz

 

Secure Software Engineering ist die Anwendung von disziplinierten, quantifizierbaren Ansätzen für die Entwicklung, den Betrieb und die Wartung von sicherer Software nach systematischen Methoden.

Zunehmend vernetzte Systeme erzeugen neben neuen Möglichkeiten zur effektiveren Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen auch Möglichkeiten für Missbrauch. Systeme können durch frühzeitiges beachten von Security-Maßnahmen gehärtet werden und so Angriffe verhindern. Die Security-Branche besitzt seit langem erprobte Maßnahmen und Methoden, die bei Software-Entwicklungen oft vernachlässigt werden. Der Grund für diesen Mangel an Bewusstsein ist keine konkrete Entscheidung gegen das SSE, sondern fehlendes Verständnis und unzureichende Kenntnis der Methoden. Genau hier setzt der Secure Software Engineer an. Methoden und Leitlinien zur Umsetzung von Security Konzepten werden vermittelt. In drei Tagen werden Wegweiser aufgezeigt, wie Best Practices für spezifische Software Projekte gefunden werden können und es werden Kompetenzen zu der Umsetzung in der Praxis. Die Kursteilnehmer werden für Gefahren und Gefährdungen sensibilisiert.

 Secure Software Engineering ist überall wichtig. Von Webanwendung bis zu Embedded Devices gibt es keinen Bereich der IT, der in den letzten Jahren vor unerlaubtem Zugriff oder Angriffen verschont geblieben ist. Das BKA meldet allein aus Betrugsfällen für das Jahr 2017 einen Schaden von 70 Millionen Euro – Tendenz steigend. Wird die Umsetzung von Security in einem Projekt gefordert entstehen Widerstände und Konflikte. Zusätzliche Anforderungen von Security-Managern mögen unverständlich und überzogen erscheinen, und die Umsetzung dieser Maßnahmen kann auf unbekanntes Gebiet führen. Es muss Verständnis für die Anforderungen geschaffen werden und Mittel zur Umsetzung verfügbar sein. So können Kursteilnehmer nicht nur zukunftssichere und geschützte Produkte auf den Markt bringen, sondern auch einen Mehrwert und damit Wettbewerbsvorteil einbringen.

Gleiches Verständnis für gleiche Dinge vermeidet Missverständnisse und beugt Fehlern und Verlusten vor. Der Kurs setzt auf Best Practice und aktuelle internationale Standardisierungen und vermittelt diese Inhalte mit einheitlichen Begriffen. Der Secure Software Engineer wird mit einer Zertifizierungsprüfung durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle abgeschlossen. Das in der Industrie anerkannte und etablierte Zertifikat stellt für die Teilnehmer und deren Organisationen daher einen zusätzlichen Mehrwert dar.

14:00 Uhr

Sascha Hackel & Axel Rennoch // Fraunhofer Fokus

Qualitätssicherung und Testen im IoT

Qualitätssicherung im IoT umfasst u.a. das Verständnis der für das IoT spezifischen Qualitätsmerkmale, Referenzarchitekturen, Entwicklungsprozesse und Testmethoden, sowie die Kenntnisse des IoT-Lifecycle. Unser Beitrag gibt hierzu einen Überblick unter besonderer Berücksichtigung der wichtigsten Testaktivitäten.

15:30 Uhr

Maarten Stol // BrainCreators

AI essentials: from technology to use cases