Hintergrund DPSQ

DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Die Verleihung des „Deutscher Preis für Software-Qualität“ war ein zentrales und vor allem besonderes Element in der Arbeit des ASQF e.V.. Entsprechend würdig wurde der Ort und Rahmen der Verleihung gewählt.

Der „Deutscher Preis für Software-Qualität“ wurde gestiftet je zur Hälfte vom Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e.V. und vom International Software Quality Institute. Er war dotiert mit einer Summe von mindestens 5.000 €. Nominierungsvorschläge konnten jederzeit von jedermann unter Beilage eines max. 2-seitigen Empfehlungsschreibens (inkl. Referenzen) eingereicht werden. Der Preisträger wurde von einem unabhängigen Kuratorium nominiert.

Der „Deutsche Preis für Software-Qualität“ wurde erstmalig am 24. September 2011 im Rahmen des Festaktes zum 15-jährigen Jubiläum des ASQF in Berlin vergeben.

Das Kuratorium

Das Kuratorium setzte sich zusammen aus dem ASQF-Beirat und ausgewählten weiteren Persönlichkeiten aus der Branche. Es wurde von der ASQF-Geschäftsleitung (Präsidium) berufen und war so lange aktiv, bis ein Mitglied freiwillig ausgeschieden ist oder auf Antrag abberufen wurde. Ein Antrag auf Abberufung war mit qualifizierter Mehrheit zu treffen. Die Grundlage für die Arbeit des Kuratoriums war die Geschäftsordnung des ASQF-Beirates in ihrer jeweils gültigen Fassung, sowie die Satzung des ASQF e.V. in ihrer jeweils gültigen Fassung. Die Arbeit des Kuratoriums erfolgte online oder via Telemeeting und soweit möglich mit einem Präsenzmeeting.

Die Mitarbeit im Kuratorium war ehrenamtlich und wurde nicht vergütet.

Kriterien für den Preisträger

Mit dem „Deutscher Preis für Software-Qualität“ werden diejenigen Personen, Firmen, Initiativen oder Institutionen geehrt, die sich in besonderer Weise dem Erhalt, der Weiterentwicklung oder der Forschung auf dem Gebiet der Software-Qualität verdient gemacht haben.

In seiner nachhaltigen Auseinandersetzung mit dem Thema Software-Qualität hat ein Preisträger insbesondere dazu beigetragen,

  • das Bewusstsein für die Bedeutung von Software-Qualität in der Öffentlichkeit zu steigern,
  • die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Software-Qualität zu fördern,
  • die Fortbildung zum Thema Software-Qualität zu forcieren,
  • die Bildung von Standards und Normen im Software-Qualitätsbereich zu unterstützen, sowie
  • gezielte Anstöße zur Verbesserung des Softwareentwicklungsprozesses zu geben.

Vorschlag, Nominierung und Ernennung

Jedermann hatte die Möglichkeit, Vorschläge für den Träger des „Deutschen Preis für Software-Qualität“ einzureichen. Der Vorschlag musste mindestens vier Wochen vor Verleihung dem Kuratorium zugegangen sein, um für die Wahl berücksichtigt zu werden.

Der Vorschlag erfolgte in schriftlicher Form (auch elektronisch) als maximal zweiseitiges Dokument über die Geschäftsstelle des ASQF an das Kuratorium. Er beinhaltete eine klare Begründung des Vorschlages und gab Referenzen zur Überprüfung der Empfehlung und Leistungen an.

Anonyme Vorschläge wurden nicht entgegengenommen. Das Kuratorium war ebenfalls vorschlagsberechtigt. Es konnten sowohl Privatpersonen, Institutionen, Unternehmen oder Verbände vorgeschlagen werden. Wurden Mitglieder aus dem Kuratorium als Preisträger vorgeschlagen, so pausierte die aktive Tätigkeit im Kuratorium so lange, bis über den Preisträger entschieden war.

Aus den eingegangenen Vorschlägen nominierte das Kuratorium maximal drei, minimal zwei Vorschläge zur Wahl des „Deutscher Preis für Software-Qualität“. Im Kuratorium zählte zur Entscheidungsfindung die qualifizierte Mehrheit. Aus dem Kreis der vom Kuratorium Nominierten ernannt die ASQF-Geschäftsführung in Abstimmung mit dem ASQF-Präsidium den Preisträger. Es galt die qualifizierte Mehrheit. Über den Preisträger wurde bis zur Verleihung Stillschweigen bewahrt.