Satzung

Satzung

Stand 07.05.2013

 

Vorbemerkung

Alle Amtsbezeichnungen sind in der kürzeren männlichen Version aufgeführt, gelten aber für Angehörige beider Geschlechter gleichermaßen.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1 Der Verein führt den Namen „Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e. V.“, im Folgenden mit ASQF abgekürzt. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Erlangen.

1.3 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

2.1 Der Verein bezweckt die Förderung der Softwarequalität in Industrie, Forschung und Lehre.

2.2 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.3 Der Zweck des Vereins ist es:

1. das Bewusstsein für die Bedeutung der Softwarequalität in der Öffentlichkeit zu steigern,

2. die Kontakte und den Erfahrungsaustausch zwischen Personen aus den Bereichen Softwareentwicklung und Qualitätsmanagement zu fördern,

3. die Beziehungen und den Wissenstransfer zwischen Softwareentwicklern aus Industrie, Institutionen und Hochschulen zu unterstützen,

4. die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Softwarequalität zu fördern,

5. die Fortbildung zum Thema Softwarequalität zu forcieren,

6. die Bildung von Standards und Normen im Software-Qualitätsbereich zu unterstützen,

7. gezielte Anstöße zur Verbesserung des Softwareentwicklungsprozesses zu geben,

8. durch Kontakte mit anderen Vereinen, Institutionen und Gruppierungen, welche den gleichen Zweck verfolgen, den Erfahrungsaustausch zu fördern,

Darüber hinaus kann der Verein Veröffentlichungen herausgeben sowie Seminare, Konferenzen und Vorträge veranstalten oder an deren Durchführung mitwirken.

§ 3 Mittelverwendung

3.1 Der Verein erstrebt keinen Gewinn und ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

3.2 Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, es sei denn angemessene Vergütungen für Tätigkeiten, die üblicherweise nur gegen Honorar oder eine ähnliche Vergütung erbracht werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

4.1 Der ASQF hat ordentliche Mitglieder, Firmenmitglieder und Fördermitglieder.

1. Ordentliche Mitglieder können nur volljährige natürliche Personen werden.

2. Firmenmitglieder können juristische Personen, Personengesellschaften oder Institutionen (Vereine, Verbände, Institute, Hochschulen u. a.) werden.

3. Fördermitglieder können juristische Personen, Personengesellschaften oder Institutionen (Vereine, Verbände, Institute, Hochschulen u. a.) werden.

4. Mit Fördermitgliedern können Vereinbarungen geschlossen werden, die
eine wechselseitige Assoziierung der Mitglieder beider Organisationen vorsieht. Die Mitglieder der Partnerorganisation sind dann zugleich assoziierte Mitglieder des ASQF e.V..

4.2 Firmenmitglieder und Fördermitglieder benennen jeweils einen Bevollmächtigten zu ihrer Vertretung im ASQF. Änderungen bzgl. des Bevollmächtigten müssen dem Präsidium schriftlich mitgeteilt werden. Assoziierte Mitglieder sind keine ordentlichen Mitglieder des ASQF e.V.. Sie werden nicht auf der Mitgliederversammlung vertreten. Ihre Rechte und Pflichten bezüglich des Vereins bestimmen sich allein aus dem Assoziierungsabkommen mit dem Fördermitglied.

4.3 Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet das Präsidium. Bei Ablehnung ist binnen Monatsfrist ab Zugang des Ablehnungsschreibens Beschwerde möglich. Das Beschwerdeschreiben ist vom Präsidium der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

5.1 Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet mit dem Tod des Mitglieds, die eines Firmen- oder Fördermitglieds mit der Auflösung der Institution. Außerdem endet die Mitgliedschaft durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

5.2 Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Präsidium. Er ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

5.3 Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund durch Beschluss des Präsidiums aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere wenn es vorsätzlich gegen diese Satzung, die Grundsätze und Ordnungen oder die Interessen des Vereins in grober Weise verstoßen hat, im Besonderen wenn dem ASQF e.V. damit schweren Schaden zufügt wurde. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Präsidiums steht dem Mitglied das Recht der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Die Beschwerde muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Präsidium schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Beschwerde hat die nächste ordentliche Mitgliederversammlung den Ausschluss zu bestätigen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Bis zum Beschluss der Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.

5.4 Ein Mitglied kann zudem auf Präsidiumsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnungsschreibens mehr als drei Monate vergangen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

6.1 Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag. Die Festsetzung der Jahresbeiträge für ordentliche und Firmenmitglieder erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Die Festsetzung des Jahresbeitrages für Fördermitglieder erfolgt durch das Präsidium.

6.2 Bei Vereinsbeitritt während des laufenden Geschäftsjahres ist der volle Jahresbeitrag zu entrichten.

6.3 Für Studenten, Auszubildende und Personen im Ruhestand kann auf Nachweis eine Ermäßigung auf den Beitrag gewährt werden. Über die Höhe der Ermäßigung entscheidet die Mitgliederversammlung. Arbeitslose Mitglieder können eine Beitragsbefreiung beantragen.

§ 7 Organe des Vereins und Geschäftsführung

7.1 Die Organe des Vereins sind:

  1. der Präsidium genannte Vorstand im Sinne des § 26 BGB
  2. die Mitgliederversammlung

7.2 Zur Verwaltung des Vereins kann der Verein, vertreten durch das Präsidium, einen oder mehrere besoldete Geschäftsführer, von denen einer zum Hauptgeschäftsführer zu ernennen ist, berufen. Für den Hauptgeschäftsführer gelten vorbehaltlich abweichender Regelungen in der Satzung oder der Geschäftsanweisung für die Geschäftsführung, die Vorgaben für die Geschäftsführer. Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführer bilden die Geschäftsführung. Die Geschäftsführer sind jeweils besondere Vertreter des Vereins im Sinne von § 30 BGB. Die Anstellung der Geschäftsführer erfolgt durch das Präsidium. Die Amtsdauer der Geschäftsführer ist von der Amtsdauer des Präsidiums unabhängig.

7.3 Soweit ein Geschäftsführer berufen ist, unterstützt er das Präsidium und die Mitgliederversammlung unter Berücksichtigung des ihm zugewiesenen Geschäftskreises in allen den Verein betreffenden Angelegenheiten. Der Hauptgeschäftsführer führt insbesondere die Beschlüsse der Organe des ASQF aus, verwaltet das Vermögen des ASQF im Auftrag des Präsidiums und führt die Geschäfte in dessen Auftrag und nach dessen Entscheidungen, soweit diese keinem anderen Geschäftsführer zugewiesen sind. Beschlüsse des Präsidiums über Angelegenheiten des Vermögens und des Haushaltes des ASQF bedürfen der Zustimmung des Hauptgeschäftsführers. Das Präsidium kann eine fehlende Zustimmung durch ein Votum mit mehr als der Hälfte der Stimmen seiner abstimmberechtigten Mitglieder ersetzen. Näheres regelt eine vom Präsidium zu beschließende Geschäftsordnung der Geschäftsführung, die insbesondere die Geschäftskreise der Geschäftsführer beschreibt, die das Präsidium festsetzt.

7.4 Bei den laufenden Geschäften der Verwaltung des ASQF, insbesondere bei der Ausführung von Beschlüssen des Präsidiums kann der für den Geschäftskreis zuständige Geschäftsführer den Verein allein rechtskräftig vertreten. Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung der Geschäftsführung. Jeder Geschäftsführer haftet persönlich nur bei Vorsatz und bei grober Fahrlässigkeit.

7.5 Der Hauptgeschäftsführer und die übrigen Geschäftsführer nehmen auf Einladung an den Sitzungen des Präsidiums teil. Die Geschäftsführer sind an die Weisungen des Präsidiums gebunden, sofern diese nicht anders lautenden Beschlüssen der Mitgliederversammlung entgegenstehen. In solchen Fällen sind die Beschlüsse der Mitgliederversammlung bindend.

7.6 Die Geschäftsführung kann im Auftrag des Präsidiums eine Geschäftsstelle einrichten. Das Geschäftspersonal wird nach vorheriger Zustimmung des Präsidiums von der Geschäftsführung angestellt. Die Geschäftsführung ist arbeitsrechtlich Vorgesetzter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins.

7.7 Die Mitglieder des Präsidiums sind ehrenamtlich tätig.

§ 8 Präsidium

8.1 Das Präsidium ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Es besteht aus dem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und mindestens zwei, höchstens acht Beisitzern. Näheres regelt die „Wahlordnung des ASQF“. Das Präsidium kann durch Beschluss beratende Präsidiumsmitglieder ohne eigenes Stimmrecht kooptieren. Die Vertretung des Vereins erfolgt durch das Präsidium. Berechtigt hierzu sind zwei Präsidiumsmitglieder gemeinsam.

8.2 Das Präsidium ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht ausdrücklich durch diese Satzung anderen Organen des Vereins übertragen sind. Zu seinen Aufgaben zählt insbesondere:

1. die Vertretung des Vereins nach außen

2. die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Erstellung der Tagesordnung

3. die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung 4. die Aufstellung und der Beschluss eines Wirtschaftsplans

5. die Aufstellung und der Beschluss eines Jahresprogramms

6. die Führung der Bücher des Vereins

7. die Verwaltungs- des Vereinsvermögens

8. das Erstellen des Jahresberichtes

9. die Bewilligung außerordentlicher Ausgaben

10. die Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern

11. die Beschlussfassung über die Einrichtung oder Auflösung von Vereinsgliederungen im Sinne von § 11 dieser Satzung, sowie die Genehmigung der Geschäftsordnung von Vereinsgliederungen

12. die Beschlussfassung über die Gründung, den Betrieb (insbesondere Aufstellung der Jahresabschlüsse sowie Entlastungen der Geschäftsführung) oder die Auflösung von Kapitalgesellschaften, bzw. über eine Beteiligung an solchen.

8.3 Die Zuständigkeiten innerhalb des Präsidiums werden vom Präsidium in einer Geschäftsordnung festgelegt. Diese ist den Mitgliedern zur Kenntnis zu geben.

8.4 Alle Präsidiumsmitglieder sind in ihrem Handeln für den Verein an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Präsidiums gebunden.

8.5 Präsidiumsmitglieder müssen ordentliche Mitglieder des Vereins sein. Sie werden von den Mitgliedern in geheimer Wahl für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Näheres regelt die „Wahlordnung des ASQF“.

8.6 Die Amtszeit eines Präsidiumsmitgliedes beginnt mit der Annahme des Amtes und endet regelmäßig mit der Annahme des Amtes durch einen satzungsgemäß bestimmten Nachfolger oder mit Vereinsaustritt, Abberufung, Vereinsausschluss oder Tod des Präsidiumsmitglieds. Bei Rücktritt eines Präsidiumsmitglieds endet seine Amtszeit spätestens mit dem in der Rücktrittserklärung angegebenen Kalendertag. Der Rücktritt ist gegenüber dem Präsidium zu erklären.

8.7 Beim vorzeitigen Ausscheiden des Präsidenten ernennt das Präsidium einen Nachfolger aus seiner Mitte für die Zeit bis zur nächsten turnusmäßigen Präsidiumswahl. Scheidet ein Vizepräsident vorzeitig aus oder tritt ein Vizepräsident an die Stelle des Präsidenten, so ernennt das Präsidium einen Beisitzer als Nachfolger für die Zeit bis zur nächsten turnusmäßigen Präsidiumswahl. Scheidet ein Beisitzer aus oder tritt er an die Stelle des Präsidenten bzw. Vize-Präsidenten oder steht kein Präsidiumsmitglied zur Übernahme eines frei gewordenen Amtes zur Verfügung, ernennt das Präsidium ein ordentliches Vereinsmitglied als Nachfolger für die Zeit bis zur nächsten turnusmäßigen Präsidiumswahl. Für die Ernennung ist nachträglich die Bestätigung der Mitgliederversammlung nach einem Verfahren entsprechend der Wahlordnung einzuholen.

8.8 Die Mitglieder des Präsidiums können durch die Mitgliederversammlung abberufen werden. Die Abberufung kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Sie bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder des Vereins. Das betroffene Präsidiumsmitglied ist bei der Abstimmung nicht stimmberechtigt.

§ 9 Präsidiumssitzungen

9.1 Der Präsident beruft das Präsidium mindestens einmal je Quartal schriftlich zu einer ordentlichen Sitzung ein. Auf Antrag eines Drittels der Präsidiumsmitglieder muss der Präsident eine außerordentliche Sitzung anberaumen. Die Sitzungen des Präsidiums können auch mit den Mitteln der Telekommunikation durchgeführt werden, wenn jedes Präsidiumsmitglied über die Möglichkeit verfügt, daran teilzunehmen, und die Präsidiumsmehrheit dem zustimmt. Zwischen seinen Sitzungen kann das Präsidium auch im Umlaufverfahren schriftlich beschließen, wenn allen seinen Mitgliedern Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird; das schriftliche Verfahren kann durch ein elektronisches Verfahren ersetzt werden, sofern der Verlauf des Verfahrens ausreichend dokumentiert ist.

9.2 Eine Präsidiumssitzung wird vom Präsidenten oder, in dessen Abwesenheit, von einem der beiden Vizepräsidenten geleitet. Über den Verlauf der Präsidiumssitzung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Mitgliedern ist auf Wunsch Einsicht in die Protokolle zu geben. Personenbezogene Informationen sind dabei durch geeignete Maßnahmen der Einsicht vorzuenthalten.

9.3 Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn nach schriftlicher Einberufung mindestens die Hälfte seiner Mitglieder teilnehmen. Das Präsidium entscheidet mit Stimmenmehrheit der teilnehmenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Stimmrechtsübertragung ist nicht möglich.

9.4 Zu den Präsidiumssitzungen sind die Repräsentanten einer Vereinsgliederung im Sinne von § 11 dieser Satzung beratend hinzuzuziehen, sofern Beschlüsse zu fassen sind, die für die jeweilige Vereinsgliederung von unmittelbarem Belang sind.

§ 10 Mitgliederversammlung

10.1 Die Mitgliederversammlung ist für folgende Vereinsangelegenheiten zuständig:

1. Wahl, Abberufung und Entlastung der Präsidiumsmitglieder, 2. Beschlußfassung über die „Wahlordnung des ASQF“,

3. Wahl der Kassenprüfer,

4. Beschlußfassung über Änderungen der Satzung,

5. Beschlußfassung über die Vereinsauflösung,

6. Festsetzung über die Höhe des Jahresbeitrags für ordentliche und für Firmenmitglieder,

7. weitere Angelegenheiten, soweit dies aus der Satzung oder nach Gesetz sich ergibt.

10.2 In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied ein einfaches Stimmrecht. Ist ein ordentliches Mitglied zugleich Bevollmächtigter eines Firmenmitglieds oder eines Fördermitglieds, so kann es die damit verbundenen Stimmrechte neben- und unabhängig voneinander ausüben. Das gleiche gilt sinngemäß, wenn verschiedene Firmen- bzw. Fördermitglieder durch den gleichen Bevollmächtigten vertreten werden. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

10.3 Mindestens einmal im Jahr ist eine ordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten. Sie wird vom Präsidium mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung per E-Mail oder auf dem Postweg einberufen. Jedes Mitglied ist über den gewünschte Art der Einladungsübermittlung zu befragen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde.

10.4 Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich verlangen.

10.5 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf eine Mindestteilnehmerzahl beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurden. Die Mitglieder sind in der Einladung auf diese Bestimmung hinzuweisen.

10.6 Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Satzungsänderungen und Änderungen der Wahlordnung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Für die Auswertung von Wahlergebnissen bei den nach dieser Satzung vorgeschriebenen Wahlen gelten die in der Wahlordnung festgelegten Regelungen.

10.7 Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Protokollführer und der Versammlungsleiter werden auf Vorschlag des Präsidiums durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt.

10.8. Zwischen Versammlungen können Beschlüsse der Mitgliederversammlung im schriftlichen oder elektronischen Umlaufverfahren herbeigeführt werden. Den Mitgliedern ist dabei ein elektronisches Forum zur Diskussion der Beschlussvorlage zur Verfügung zu stellen. Der Verlauf des Verfahrens ist ausreichend zu dokumentieren. Es gelten für die Durchführung die Fristen des Briefwahlverfahrens der Wahlordnung entsprechend. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, nachträglich das Zustandekommen des Ergebnisses zu überprüfen.

§ 11 Gliederungen des Vereins

11.1 Zur Vertiefung der fachlichen Arbeit und zur Erledigung besonderer Aufgaben kann der Verein folgende Gliederungen einrichten:

1. Fachgruppen (FG)
Fachgruppen dienen der längerfristigen fachlich-thematischen Beschäftigung mit bestimmten, definierten Teilbereichen des Vereinsthemas „Softwarequalität“ im Sinne des Vereinszwecks. Fachgruppen können sich in regionale Fachgruppen untergliedern.

2. Arbeitsgruppen (AG)
Arbeitsgruppen werden zur Übernahme bestimmter, in der Regel zeitlich begrenzter Aufgaben innerhalb des Vereins ins Leben gerufen, z.B. zur Ausrichtung von Konferenzen, Seminaren, Exkursionen und ähnlichen Veranstaltungen.

11.2 Gliederungen sind juristisch nicht selbständig. Grundsätze zur Gliederung und Organisation aller Gruppen des ASQF e.V. sowie zu den Rechten und Pflichten ihrer Repräsentanten und Leitungsgremien werden vom Präsidium in einem Prozess festgelegt. Einzelheiten zu den Aufgaben und zum organisatorischen Aufbau der einzelnen Gruppen regelt die Geschäftsordnung der jeweiligen Vereinsgliederung, die vom Präsidium zu genehmigen ist.

§ 12 Kassenprüfer

12.1 Zwei Kassenprüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf inhaltliche und rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Präsidium genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen, über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten.

12.2 Die beiden Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Kassenprüfer können ordentliche Vereinsmitglieder oder Bevollmächtigte von Firmen- bzw. Fördermitgliedern sein. Im letzteren Fall endet ihr Amt als Kassenprüfer zugleich mit ihrer Bevollmächtigung. Kassenprüfer dürfen nicht zugleich Präsidiumsmitglieder oder Geschäftsführer sein. Scheidet ein Kassenprüfer vorzeitig aus dem Amt, so bestimmt das Präsidium einen Nachfolger, der dann bis zur nächsten turnusmäßigen Neuwahl amtiert. Näheres regelt die „Wahlordnung des ASQF“.

12.3 Kassenprüfer sind ehrenamtlich tätig.

§ 13 Auflösung des Vereins

13.1 Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier Fünfteln der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder herbeizuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für den in § 2 dieser Satzung angegebenen Vereinszweck zu verwenden hat.

13.2 Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst die Zustimmung der Finanzbehörden einzuholen.

13.3 Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, so geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

13.4 Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so ist der zu diesem Zeitpunkt im Amt befindliche Präsident der Liquidator, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Änderungshistorie:

Datum

Was geändert?

Verantwortlich

Version

30.11.2012

Novellierung § 7.5 und § 8.2

FWR

1.1

08.05.2013

Novellierung § 6.3

FWR

1.2