Ludger Meyer

Ludger Meyer

Ludger Meyer war bis 2011 Mitglied im ASQF-Beirat. Seit 2011 ist er Mitglied im Präsidium des ASQF e.V. und seit  September 2015 Vizepräsident.

Nach dem Studium der Physik mit Schwerpunkt Kernphysik in Köln startete Herr Meyer bei der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG 1991 im Umfeld der CAD Entwicklung. Qualität, insbesondere die der Software, war hier ein wesentlicher Schwerpunkt. 1993 wechselte er zum Mobilfunk der Siemens AG, wo er das Thema Konfigurationsmanagement bearbeitete. Im Rahmen eines Prozessverbesserungsprogramms wechselte er 1996 zur Corporate Technology der Siemens AG. Das Thema Prozessverbesserung in Entwicklungsprozessen mit starken SW-Bezug war für viele Jahre ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit. Prozess-Verbesserung und Prozess-Assessments in unterschiedlichen Kulturkreisen und Geschäftseinheiten haben ihm die Wirkweise von Forschung und Lehre in Zusammenspiel mit dem Lernen der Anwender aufgezeigt. „Prozesse werden von den Menschen, die sie anwenden, getragen. Das bedeutet, dass eine Veränderung der Prozesse auch eine Änderung im Verhalten nach sich ziehen muss. Nur wenn das gelingt, ist eine Prozessverbesserung nachhaltig und wirksam.“ Aus dem Grund ist Veränderung und die Gestaltung der Veränderung ein Arbeitsschwerpunkt gewesen, der sich bis heute in seiner Arbeit fortsetzt.

Herr Meyer ist heute verantwortlich für das Thema Collaboration und Governance im Research und Technology Center der Siemens AG. In den vorangehenden Jahren verantwortete er das Technologiefeld „System Processe Optimization“. Zudem engagiert er sich als Vorstandsmitglied im WEIT e.V. und im INTACS e.V.