Qualität unter Strom – Automatisierung & KI im Praxistest

Anmeldung bis 22. Oktober, 18 Uhr!

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Das Programm

09:00 Uhr Einlass

09: 30 Uhr Begrüßung und Einführung

09:40 Uhr Sterne, Code und Qualität: LLMs im Härtetest der Praxis mit Prof. Dr. Klemens Waldhör, FOM Hochschule

10:20 Uhr KI-Tools im Einsatz: Magie oder Illusion? mit Christoph Singer & Gabriela Simion, imbus

11:00 Uhr Kaffeepause

11:20 Uhr LLMs im Projektalltag: Wie MCPs die Erstellung unterstützen können mit Magnus Hartmann, SimplyTest

12:00 Uhr Autonome Softwareentwicklung mit GitHub Copilot Agent: Potenziale und Risiken im regulierten Medizinbereich mit Robert Steinhäußer, sepp.med

12:40 Uhr Mittagspause

13:40 Uhr Evaluating the Potential of AI Usage in Software Development [EN] mit Magdalena Bachmaier & Johannes Manner, Siemens Healthineers

14:20 Uhr Keynote: Erlebte Barrierefreiheit mit und ohne ChatGPT mit Dr. Anne Kramer, Smartesting

15:10 Uhr Networking & Ausklang / Ausstellungspartner

16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Die Vorträge

Sterne, Code und Qualität: LLMs im Härtetest der Softwareentwicklung

Der Beitrag untersucht, wie Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot den Softwareentwicklungsprozess – insbesondere Spezifikation, Implementierung und Test – unterstützen können. Dazu wird die Entwicklung einer astronomischen Webanwendung durchgeführt, die Amateurastronomen bei der Planung ihrer Beobachtungsabende durch Berechnung optimaler Beobachtungszeiten unterstützt. Das praxisnahe Szenario kombiniert überschaubare Komplexität (LLM-kompatibel) mit fachlicher Tiefe: Koordinatensysteme, Zeitkonversionen und Sichtbarkeitsberechnungen erfordern domänenspezifisches Wissen. Der Vortragende bringt eigene Erfahrung als Amateurastronom mit ein und hat vergleichbare Werkzeuge bereits manuell entwickelt.

Im Fokus stehen:

  • die Qualität und Korrektheit der von den LLMs erzeugten Spezifikationen, Codes und Testfälle,
  • die Nachvollziehbarkeit, Robustheit und Wartbarkeit der generierten Artefakte,
  • ein systematischer Vergleich der Modelle anhand definierter QS-Kriterien. 
Prof. Dr. Klemens Waldhör

Prof. Dr. Klemens Waldhör

FOM Hochschule

Prof. für Wirtschaftsinformatik an der FOM. Forschungsinteressen auf dem Gebiet KI, ML und Data Science: AAL, Smartwatches, Wearables, Sensorik; Software Engineering – Einsatz LLMs im Entwicklungsprozess, insbesondere in der Anforderungsanalyse.

KI-Tools im Einsatz: Magie oder Illusion?

KI – die neue Wunderkomponente die ganz viel verspricht, auch in der Testautomatisierung. Viele Tools werben damit, Test effizienter und robuster zu machen: Self-Healing, automatische Testfall- und Testdatengenerierung, intelligente Fehleranalyse. Klingt beeindruckend – aber funktioniert das wirklich in der Praxis? Wie einfach ist die Verwendung der Tools? Wie beeinflussen sie die Arbeitsweise? Welche Chancen sehen wir? Welche Risiken kann die Verwendung von KI-gestützten Tools mit sich bringen? Können wir ihr blind vertrauen?

Die Fragen möchten wir anhand einer Analyse bestehender KI-gestützter Lösungen beantworten.

Christoph Singer

Christoph Singer

imbus AG

Christoph Singer ist Senior Software Quality Consultant bei der imbus AG. Sein Fokus liegt auf Testautomatisierung. Er konzipiert Testautomatisierungsarchitekturen und unterstützt Teams beim Aufbau nachhaltiger Automatisierungslösungen.

Gabriela Simion

Gabriela Simion

imbus AG

Gabriela Simion ist als Senior Software Quality Engineer bei imbus AG tätig und spezialisiert sich auf Testautomatisierung. Sie bringt über drei Jahre Erfahrung mit Robot Framework für Web- und mobile Anwendungen.

LLMs im Projektalltag: Wie MCPs die Erstellung automatisierter Szenarien erleichtern

Der Vortrag beleuchtet den praktischen Einsatz von Large Language Models (LLMs) in Kombination mit dem Model Context Protocol (MCP) zur effizienten Erstellung und Wartung von automatisierten Testszenarien in Entwicklungsprojekten. Er demonstriert, wie MCP als standardisierte Schnittstelle die Integration von LLMs mit externen Datenquellen, Werkzeugen und Testframeworks wie Playwright ermöglicht und dabei manuelle, repetitive Aufgaben der Testszenario-Entwicklung reduziert.

Kai Magnus Hartmann

Kai Magnus Hartmann

SimplyTest

Kai Magnus Hartmann ist Quality Assurance Engineer bei der SimplyTest GmbH.

Autonome Softwareentwicklung mit GitHub Copilot Agent: Potenziale und Risiken im regulierten Medizinbereich

Der Agent Mode von GitHub Copilot ermöglicht die autonome Ausführung komplexer Entwicklungsaufgaben und bietet im regulierten medizinischen Umfeld erhebliche Effizienz- und Qualitätsvorteile – erfordert jedoch klare Grenzen bei Kontrolle, Verantwortung und regulatorischer Sicherheit.

Robert Steinhäußer

Robert Steinhäußer

sepp.med

Robert Steinhäußer ist technischer Informatiker und hat sein Diplom an der Fachhochschule Würzburg erworben. Seit 2006 bringt er bei sepp.med seine Expertise in dem regulierten Umfeld der medizinischen Softwareentwicklung ein. Unterstrichen wird dies durch Zertifikate in der professionellen Entwicklung medizinischer Software, Softwarearchitektur, Requirements Engineering und Projektmanagement.

Durch diese vielfältigen Erfahrungen ist er heute in der Lage, als Projektmanager und Teamleiter gemeinsam mit seinem Team stets qualitativ hochwertige Lösungen für Kunden zu entwickeln und bereitzustellen.

Evaluating the Potential of AI Usage in Software Development: An Empirical Study at Siemens Healthineers

AI tools like GitHub Copilot are transforming how developers work—boosting productivity by up to 55%. But where do these tools truly shine, and where do they still fall short? In this talk, we present fresh insights from a developer survey and expert interviews, exploring how AI is used across the software development lifecycle. Join us to discover which phases benefit most, what challenges remain, and how AI can be better integrated into everyday workflows.

Results of our study reveal that 93% of developers use AI during implementation, but satisfaction is moderate (3.52/5). AI is also used in requirements (56%),testing (80%), and documentation (78%), with helpfulness ratings up to 4.46/5. Despite adoption, 53% feel restricted by internal policies, and only 10% trust current legal frameworks to keep pace with AI.

Magdalena Bachmaier

Magdalena Bachmaier

Siemens Healthineers

Magdalena is currently working on a customer project in Monaco, where she integrates AI tools into clinical workflows to support physicians and optimize clinical routines. Her work bridges advanced technology and healthcare practice,driving innovation in medical environments. In her free time, you’ll most likely find her cycling up mountain roads—combining endurance, and a love for challenges.

Johannes Manne

Johannes Manne

Siemens Healthineers

Johannesis currently working as a technical trainer supporting with hands-on trainings. Furthermore, he works on building up asoftware community at SHS. In his spare time, he is a passionated beekeeper.

Keynote: Erlebte Barrierefreiheit mit und ohne ChatGPT

Manches versteht man erst, wenn man es selbst erlebt hat. In Frankreich spricht man im Zusammenhang von Barrierefreiheit nicht von „Behinderten“, sondern von „situativ beeinträchtigen Personen“. Klingt nach politisch korrekter Sprache, dachte ich – bis mich der Augenarztes in der Notfallambulanz mit einem lapidar dahingesagten Satz eines Besseren belehrte: „Sie dürfen eine Woche lang nicht lesen.“ Bumms – aus – kein WhatsApp, kein Google, nicht mal kurz den Regenradar anschauen… Definitiv situativ beeinträchtigend!

Zwei Tage habe ich es ausgehalten, dann musste eine Lösung her. Die Rettung kam durch das Sprach-Interface von ChatGPT. Endlich konnte ich wieder im Internet nachschauen, was mich gerade interessierte. Wonach ich als erstes geschaut habe? Natürlich wie man sich E-Mails oder PDFs auf dem Smartphone vorlesen lassen kann. Das funktioniert auch – und ich bin allen Entwicklern und Testern von Barrierefreiheit sehr dankbar dafür!

Diese denkwürdige Woche hat mich einiges hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen von Barrierefreiheit mit und ohne generative KI gelehrt – Punkte, die ich in meinem Erfahrungsbericht teilen möchte. Denn ich habe noch etwas gelernt: Barrierefreiheit ist kein Ziel, sondern ein Weg, den es sich zu beschreiten lohnt. KI wird dabei eine wichtige Rolle spielen!

Dr. Anne Kramer

Dr. Anne Kramer

Smartesting

Anne befasst sich nun mehr seit über 25 Jahren mit dem Thema SW-Qualität und hat in vielen verschiedenen Projekten, Branchen und Rollen gearbeitet. Als Sprecherin kennt man sie von zahlreichen Konferenzen. Sie ist auch begeisterte Trainerin und Buchautorin. Seit 2024 kümmert sie sich vollumfänglich um Smartestings Schulung „Schneller Testen mit GenAI“

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