Wissen

Von A wie agil über T wie Testing bis Z wie Zugänglichkeit behandeln wir beim ASQF e. V. viele Themen. Sucht nach Vorträgen oder Webinaren zu einem bestimmten Thema, wie z.B. Künstliche Intelligenz, Projektmanagement oder Security? Dann werdet ihr in der Wissensdatenbank unserer Fachgruppen ganz sicher fündig!

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Wissen aus unserem IT-Qualitätsnetzwerk

2026 -

🎞️ Quality Engineering ist das neue Testen, Steffen Schild, ALTEN GmbH
Testen ist weit mehr als reine Ausführung; es ist der strategische Motor, der Qualität von Anfang an in das Produkt einwebt, statt sie nachträglich mühsam „hineinzutesten“. In der modernen Softwarewelt verschmelzen die Rollen zu Quality Engineers, die durch ingenieursmäßige Methoden – vom Architektur-Design bis hin zu Agentic AI – die Verantwortung für das Gesamtergebnis tragen. Besonders bei nicht-deterministischen Systemen wird das Testen zur komplexen Evaluierung, die eine hochspezialisierte Infrastruktur und ein tiefes Prozessverständnis erfordert. Ihr verlasst die Ära der reinen Fehlersuche und tretet ein in das Zeitalter des Quality Engineerings, in dem ihr verlässliche Qualität aktiv entwickelt.

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🎞️ Testing Trends: Shift Left, Shift Right oder AI – Welcher Weg führt zur optimalen Qualität?, Mohamed Abouelmaati, Sogeti
Die Testing-Landschaft verändert sich rasant: Shift Left verspricht frühe Fehlererkennung, Shift Right liefert produktionsnahe Erkenntnisse, und KI durchdringt alle Testbereiche. Doch welcher Ansatz ist der richtige für Euer Unternehmen? Statt Trends blind zu folgen, brauchen moderne Organisationen hybride Teststrategien, die zur individuellen Unternehmenskultur, Technologie und zu konkreten Business-Zielen passen. Diese Session zeigt, wie Ihr aus der Vielfalt aktueller Testing-Trends eine maßgeschneiderte Qualitätsstrategie entwickelt – für schnellere Releases ohne Kompromisse bei der Qualität. Erfahrt, welche Kombinationen aus klassischen und innovativen Ansätzen in der Praxis funktionieren und wie Ihr den optimalen Testing-Mix für eure spezifischen Herausforderungen findet.

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🎞️ Asynchrone Workflows auch beim Testen richtig nutzen, Jens Weber
Von einem asynchronen Workflow spricht man, wenn Kommunikation oder Abstimmung zeitlich versetzt stattfindet. Richtig eingesetzt können asynchrone Workflows einige Vorteile bieten: eine bessere Priorisierung, weniger Kontextwechsel und flexiblere Aufgabenplanung. Ansätze asynchronen Arbeitens findet man überall: E-Mails, Chats und Tickettools sind bereits asynchrone Kommunikationsmittel. Eine weitergehende Asynchronisierung von Workflows scheitert jedoch oft daran, dass Fallstricke übersehen werden. In diesem Vortrag erfahrt ihr einiges über die Grundlagen asynchronen Arbeitens und praxisnahe Anregungen für euren Testprozess.

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🎞️ Vibe Coding für Skeptiker: Zwischen Intuition, Fehlannahmen und echter Produktivität, Dr. Jessica Schiffmann, mediserv Bank und Weber AI Solutions
Vibe Coding wird aktuell als neue, intuitive Art der Softwareentwicklung diskutiert – häufig im Kontext von KI-gestützten Tools und neuen Entwicklungsworkflows. Doch wie fühlt sich dieser Ansatz beim Entwickeln an, insbesondere wenn man mit unterschiedlichen Programmiersprachen und Lernzielen arbeitet? In diesem Vortrag teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit Vibe Coding aus der Perspektive einer C#-Entwicklerin, die den Ansatz in kleinen Lernprojekten mit Python als auch in experimentellen Entwicklungssettings, unter anderem mit MCP‑Servern ausprobiert hat. Der Fokus liegt dabei nicht auf theoretischen Konzepten, sondern auf konkreten Beobachtungen aus der Praxis: Wann unterstützt Vibe Coding tatsächlich das Lernen und schnelle Ausprobieren? Wo entstehen Fehlannahmen oder ein trügerisches Gefühl von Fortschritt? Und wie verändert sich der Blick auf Code-Qualität, Verständnis und Wartbarkeit? Anhand unterschiedlicher Szenarien – vom sprachübergreifenden Arbeiten bis hin zu explorativen Mini-Projekten – beleuchtet der Vortrag, welche Aufgaben von einem intuitiven, Vibe-getriebenen Vorgehen profitieren und wo bewusst strukturierte Vorgehensweisen notwendig bleiben. Ziel ist es, Vibe Coding realistisch einzuordnen: als Werkzeug mit Potenzial, aber auch mit klaren Grenzen. Der Vortrag richtet sich an Entwickler:innen und Qualitätsverantwortliche, die neue Arbeitsweisen neugierig, aber kritisch betrachten und Wert auf nachhaltige Produktivität und verständlichen Code legen.

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🎞️ Quo Vadis Qualitätssicherung: Zwischen Mensch, Maschine und Magie, Jakub Kratochvil, Sogeti
KI ist überall. Auch im Testprozess. Manchmal fühlt sich jedoch KI wie Magie. Der Vortrag wird aufzeigen, wie man mit Hilfe von MCP Protokoll den Test Prozess zukunftssicher gestalten kann. Der Redner verdeutlicht an praktischen Beispielen die Herausforderungen und Opportunitäten, die der Einsatz der KI im Testprozess stellt. In der Rede wird nach einer Balance zwischen Mensch, Maschine und Magie in der Qualitätssicherung gesucht.

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🎞️ Barrierefreiheit: Weil das Internet kein Hindernislauf sein sollte, Dr. Eva Spieker und Sajora Strohner, ]init[ AG
Da klassische Barrierefreiheitsprüfungen oft zeitaufwendig und schwer skalierbar sind, stellt dieser Ansatz die Kombination bewährter Prüfverfahren mit KI-gestützten Werkzeugen vor. Im Mittelpunkt steht das Tool Descripta, das die Analyse von Bildern sowie die Generierung und den Abgleich von Alternativtexten automatisiert, um Konsistenz und Vollständigkeit sicherzustellen. Neben der technischen Prüfung wird die Bedeutung der gesetzlich vorgeschriebenen Erklärung zur Barrierefreiheit beleuchtet, die durch strukturierte Selbsttests nach BITV-Kriterien fundiert untermauert wird. Dieser Prozess ermöglicht es Organisationen, den Erfüllungsgrad ihrer Webseiten auch ohne externe Zertifizierung präzise einzuschätzen und rechtssicher zu dokumentieren. Insgesamt zeigt der Beitrag, wie KI die Qualitätssicherung nicht nur effizienter macht, sondern auch eine kontinuierliche und skalierbare Überwachung der Barrierefreiheit erlaubt.

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🎞️ Bewertung und Auswahl von mittels APIs integrierbaren KI-Modellen für eigene Lösungsszenarien, Prof. Dr. Andreas Schmietendorf & Sandro Hartenstein, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Die fundierte Auswahl eines via APIs einzusetzenden KI-Modells stellt aktuelle Projekte vor massive Herausforderungen. Probleme beziehen sich z.B. auf die immense Vielfalt existierender Ansätze, differenzierte Qualitätseigenschaften, schwer zu interpretierende Leistungsaussagen, ethische bzw. rechtliche Aspekte, die Vertrauenswürdigkeit und nicht zuletzt wirtschaftliche Implikationen. Der Vortrag analysiert aktuelle Auswahlstrategien für KI-Modelle aus Wissenschaft und Industrie unter Berücksichtigung von Benchmarks, Cloud-Sicherheit und dem Einsatz generativer KI. Dabei werden theoretische Ansätze mit praktischen Erfahrungen sowie prototypischen Tests aus dem Projekt TAHAI verknüpft.

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🎞️ Zusammenarbeit stärken durch MB-Testing bei der Lufthansa CityLine, Oliver Schuhmacher & Marvin Jakob, cimt AG
In dem Vortrag wird euch gezeigt, wie Lufthansa CityLine durch modellbasiertes Testen (MBT) die Zusammenarbeit zwischen Anforderern, Entwicklern und Testern stärken konnte. Somit könnt ihr euch auf die Aktionen fokussieren, die zu einer echten Verbesserung der Qualität führen. MBT sorgt hier für mehr Transparenz und Traceability im Testprozess. Dank der toolgestützten Testfallgenerierung ist es ihnen möglich die für das Produkt relevantesten Testfälle zu erstellen. Die praxisnahen Einblicke von Lufthansa CityLine helfen euch, wie ihr eure Testprozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können.

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🎞️ The Era of Private AI: How Local Agents Automate Operations Without Data Exposure [EN], Borut Terpinc, Kalmia
For most enterprises, the barrier to AI adoption isn’t technology — it’s trust. This presentation showcases how local AI agents are transforming „Business as Usual“ by staying behind the corporate firewall. Drawing from Kalmia’s implementation experience, we will cover practical use cases: from an AI Assistant in manufacturing that handles process deviations to automated email agents that draft professional responses based on internal ERP data. We will demonstrate how these agents function as „digital coworkers“ that learn from your private data without compromising security. The session provides a roadmap for companies to achieve „quick wins“ in automation while ensuring 100ta sovereignty.

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🎞️ KI-basierte Medizinprodukte. Ein Praxisbeispiel mit seinen Anforderungen an den Softwareentwicklungsprozess und Konformitätsbewertung, Dr. Martin Neumann, infoteam Software AG
Die Entwicklung von KI-basierten Medizinprodukten stellt Hersteller vor komplexe regulatorische und technische Herausforderungen. Die Kombination aus der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR), dem EU AI Act und den zahlreichen Standards – besonders die zur Kommentierung freigegebene Version der neuen IEC 62304 ED2 – definiert neue Anforderungen an den Softwareentwicklungsprozess für KI-gestützte Systeme. Hierbei müssen unterschiedliche Besonderheiten und Prozesse in den Software-Development-Lifecycle (SDLC) integriert und gezielt geplant und dokumentiert werden. Das Praxisbeispiel beschreibt die Entwicklung und regulatorische Einordnung eines KI-basierten Alarmsystems für den Einsatz auf Intensivstationen. Ziel des Systems ist es, kritische Patientenzustände wie z. B. eine Sepsis, frühzeitig anhand kontinuierlich erfasster physiologischer Messwerte zu erkennen und das medizinische Personal rechtzeitig zu warnen. Dieser Vortrag beleuchtet anhand des obengenannten Beispiels, wie ein KI-basiertes Medizinprodukt entsteht, welche Prozesse ineinandergreifen und welche Schritte zur Konformitätsbewertung durchlaufen werden. Auch der Draft der neuen IEC 62304 ED2 und weitere regulatorische Anforderungen sollen aufzeigen, wie Hersteller den Softwareentwicklungsprozess entsprechend anpassen können, um erfolgreich ein KI-basiertes Medizinprodukt zu entwickeln. Dabei wird unter anderem die Integration des AI Development Lifecycle (AIDL) in den bestehenden SDLC übersichtlich analysiert und auf die einzelnen Phasen von Planung, Design und Datenmanagement für KI-basierte Medizinprodukte wird eingegangen. Der Vortrag richtet sich an Softwareentwickler, Regulatory-Affairs-Experten, Produktmanager und Entscheidungsträger in der Medizintechnik, die sich mit der Entwicklung, Zulassung und Qualitätssicherung von KI-basierten Medizinprodukten befassen.

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🎞️ Automatisierte Benchmarks für einen KI-Agenten, Dr. Anne Kramer, Smartesting
Bei der vergangenen Net Week hatte sie allgemein über Metriken gesprochen, mit denen sich die Qualität der Ergebnisse von generativer KI im Allgemeinen und von KI-Agenten im Besonderen messen lassen. Dieses Jahr möchte sie das Thema technisch weiter vertiefen. Welche Metriken lassen sich automatisiert erfassen, welche nicht? Wie sieht ein automatisiertes Benchmarking konkret aus? Welche statistischen Überlegungen sind erforderlich, um dem nicht-deterministischen Charakter generativer KI Rechnung zu tragen? Antworten auf diese Fragen mit Beispielen gibt es in diesem Vortrag zu sehen. PS: Man muss den Vortrag vom letzten Jahr nicht gehört haben, um diesen hier zu verstehen.

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🎞️ Barrierefreiheit strategisch und wirksam umsetzen, Michael Nissenbaum, TWIN CUBES GmbH
Digitale Barrierefreiheit ist längst keine freiwillige Zusatzaufgabe mehr, sondern eine rechtliche und organisatorische Verpflichtung für Unternehmen und öffentliche Stellen. In der Praxis wird Barrierefreiheit jedoch oft nur punktuell angegangen – ohne ein übergreifendes Vorgehen, das nachhaltig wirkt. Der Vortrag zeigt, wie eine ganzheitliche Barrierefreiheitsstrategie entwickelt und umgesetzt werden kann: von Bestandsaufnahmen (Webseiten, Apps, Anwendungen) über einen klar definierten Zielzustand bis hin zu einer priorisierten Maßnahmenplanung. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Barrierefreiheit nicht als einmaliges Projekt zu behandeln, sondern in Prozesse von Design, Entwicklung, Redaktion und Beschaffung zu integrieren. Ergänzend werden Qualifizierungsmaßnahmen für relevante Rollen vorgestellt, um Wissen und Verantwortung in der Organisation zu verankern. Abschließend wird erläutert, wie Monitoring, Reporting und regelmäßige Weiterentwicklung (z. B. Re-Audits, Kennzahlen, Roadmaps) den Fortschritt messbar machen und langfristige Qualität sichern. Der Vortrag beleuchtet dabei sowohl Anforderungen öffentlicher Stellen (z. B. BITV, Nachweispflichten) als auch die Perspektive privatwirtschaftlicher Unternehmen (z. B. BFSG, Risikominimierung) und richtet sich an Entscheider, Projektverantwortliche und Fachkräfte, die Barrierefreiheit dauerhaft und strukturiert etablieren

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🎞️ KI im Softwaretest – Hoffnung, Hype und Haftung: Ein Blick aus der Praxis eines Sachverständigen, Cem Dinc, DiNC-POSiTiVE e. K.
Künstliche Intelligenz verändert derzeit rasant, wie Software entwickelt und getestet wird. Testgenerierung, automatische Auswertung, selbstheilende Testsysteme, und, und, und. Vieles klingt nach einem Befreiungsschlag für Qualitätssicherung und Engineering. Doch was passiert, wenn diese Systeme versagen? Was bedeutet „Qualität“, wenn Entscheidungen nicht mehr deterministisch, sondern probabilistisch getroffen werden? Und wie verändert sich Verantwortung, wenn Fehler nicht mehr eindeutig auf Menschen oder Code zurückzuführen sind? Dieser Vortrag verbindet die Perspektive eines Software-Sachverständigen mit der Frage nach der Zukunft des Testens im Zeitalter der KI. Der Vortrag richtet sich an alle, die Testing nicht nur als Prozess, sondern als Sicherheits- und Vertrauensfaktor verstehen und die wissen wollen, wie Qualität in einer KI-getriebenen Welt belastbar bleibt

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📖 KI-Governance & Testing, SQ Magazin 76
Unternehmen und Entwicklungsteams stehen vor der Aufgabe, KI-Systeme nicht nur leistungsfähig, sondern auch regelkonform, sicher und verantwortungsvoll zu gestalten. Besonders gefragt sind Ansätze, wie KI-Governance, Qualitätsmanagement und Testing praktisch umgesetzt werden können.

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📁 Automatisierung von integrativen teamübergreifenden Tests von Microservices in großen skalierten Umgebungen mit Pipelines in der Cloud, Frank Blechschmidt, imbus AG
Testen von Microservices (API-Versionen, Schema Validierung, Testabdeckung) Management/Visualisierung von Integrativen Testumgebungen unter Einsatz von geeigneten Werkzeugen (z.B. Grafana) Ständige Versionswechsel und Volatilität in den Testumgebungen Prozesse zur automatischen Softwareaktualisierung (Stichwort: Pipelines) Monitoring der permanenten über viele "Projekte" verteilten Testaktivitäten Konfigurationsmanagement der Testumgebungen Graphische Visualisierung komplexer Testabläufe Standardisierungen für das Integrative (teamübergreifende) Testen in sehr großen skalierten agilen Umfeldern (im Projekt, welches die Basis des Impulsvortrages ist: Robot Framework) Schneller Zugriff zu Reports für die Fehleranalyse Ausblick: DevOps und Einsatz von KI

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