ASQF Quality Brunch Potsdam

Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder einen Quality Brunch, ausgerichtet von den Fachgruppen Automotive und Software-Test der Region Berlin-Brandenburg.

Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema Agilität in der Praxis.

Was benötigen wir, um beim Wechsel von der klassischen zur agilen Entwicklung erfolgreich zu sein? Gibt es einen “Werkzeugkasten”, der bei der Einführung agiler Prozesse hilft? Was sind die Herausforderungen? Was können wir aus erfolgreichen Transformationen lernen? Wie ändern sich die bekannten Rollen? Wer ist für was verantwortlich?

Mit diesen Themen wollen wir uns bei einem ausgedehnten Frühstück beschäftigen.

Zunächst werden in zwei Vorträgen einige der Fragestellungen genauer betrachtet und im Open Space Format nach Ihren Wünschen und Fragen weiter diskutiert. Was sind Ihre Erfahrungen, Sorgen, Methoden, … ?

09:00 Uhr Einlass
09:30 Uhr Lean Coffee
10:00 Uhr Eröffnung (E.Wunderlich/H. Zastrau)
10:15 Uhr Stephanie Aymans (Method Park): Wer bin ich und was muss ich jetzt machen? – Rollenklarheit im Agilen Team”
11:15 Uhr Holger Kühnl: “Erfolgreiche Anwendung von Agilen Methoden in multidisziplinären Teams – Ein Fallbeispiel”
12:15 Uhr Themenfindung für open space Gruppen
12:30 Uhr: open space mit Brunch in 3 verschiedenen Themengruppen
13:30 Uhr: Themenfindung für den nächsten Brunch, wrap up

Stephanie Aymans: “Wer bin ich und was muss ich jetzt machen? – Rollenklarheit im Agilen Team”

Abstract:
Rollenklarheit ist ein Thema, mit dem Scrum Master immer mal wieder konfrontiert werden. Vor allem, wenn die Teammitglieder wenig Erfahrung mit agilem Arbeiten haben. Um Unstimmigkeiten, wer für was zuständig ist, zu vermeiden, empfiehlt es sich, möglichst früh die Rollen zu klären. Es gibt verschiedene agile Praktiken, die Scrum Master zur Klärung der Verantwortlichkeiten einsetzen können. In diesem Vortrag werden die agilen Praktiken Delegation Poker und Role Model Canvas vorgestellt und ich berichte über meine Erfahrungen als Scrum Master mit diesen Methoden.


Über die Referentin:

Stephanie Aymans (Stephanie.Aymans@methodpark.de) ist Senior Consultant bei Method Park und dort verantwortlich für das Thema Transformation. Sie berät die Method Park Kunden zu allen Fragen des Change Managements und begleitet sie in Transformationsprojekten. Darüber hinaus entwickelt und bietet Stephanie Aymans Trainings zu so unterschiedlichen Themen wie SAFe®, Scrum, Agile Leadership, Agilität und Soft Skills. Parallel arbeitet sie derzeit an ihrer Promotion an der Technischen Universität Braunschweig zu den Möglichkeiten der Hochschulen, die Zahl ihrer Studienabbrecher zu reduzieren. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Lernen und Lehren; hierzu hat sie bereits eine Vielzahl an Fachaufsätzen veröffentlicht.

Stephanie Aymans hat bei der IHK eine Trainer-Ausbildung absolviert, ist Live Active Online Learning Trainerin (LAOLA), Scrum Trainerin (EXIN) und Karriere-Coach.

 

Holger Kühnl: “Erfolgreiche Anwendung von Agilen Methoden in multidisziplinären Teams – Ein Fallbeispiel (Abstract & Vita)”

Abstract:
Software ist heute nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Sie ist allgegenwärtig und reicht immer tiefer in weite Teile unseres Lebens. So findet man sie z.B. im täglichen Gebrauch des Autos, unseres Smartphones, oder selbst im eigenen Kühlschrank.
Mit Hilfe von agilen Methoden sollen Entwicklungsteams immer schneller und effektiver Software entwickeln, die immer „humaner“ funktionieren soll . Dabei wird aber allzu oft der „menschliche Faktor“ vernachlässigt.
Die Softwareentwicklung wird (immer noch) hauptsächlich von Menschen getrieben und durchgeführt. Es ist also nicht verwunderlich, dass bei der Entwicklung von Software, der Mensch selber weiterhin eine tragende Rolle spielt. Schauen wir mal hinter die „Entwicklungs Kulissen“, finden sich dort oft multidisziplinäre Teams, mit unterschiedlichem Know how, kommend aus unterschiedlichen Kulturen und verteilt über verschiedenste Standorte. Dies bringt nicht allzu oft die verschiedensten Probleme mit sich, wenn es darum geht ein gemeinsam es Ziel eine „humane“ Software zu entwickeln.
Dass die Entwicklung komplexer Systeme und Anwendungen trotzdem gut funktionieren kann, soll im folgenden Fallbeispiel dargestellt werden.
Das Fallbeispiel behandelt die Entwicklung einer neuen Applikation für Smartphones, unter Anwendung von Agilen Methoden und verteilten Teams. Dabei ist eine Herausforderung u.a. die Definition eines passenden, agilen Entwicklungsvorgehens und dem bestmöglichen Zusammenspiel der unterschiedlichen Teams und Kulturen.
Weitere Herausforderungen und entwickelte Lösungen werden anhand aktueller Aussagen über die Gründe, warum agile Projekte oft scheitern, vorgestellt. Der „menschliche Faktor“ spielt dabei eine tragende Rolle für die erfolgreiche Durchführung agiler Projekte.

Über den Referenten:

Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker Wirtschaft, arbeitete Holger Kühnl als Berater für diverse Unternehmen und Branchen. Unter seinen Kunden finden sich Banken, Versicherungen, Pharmaunternehmen sowie Automobilhersteller und Vertreter der Rüstungsindustrie.
Seinen beruflichen Werdegang startete er als methodischer Tester und Berater (z.B. Jahr 2000 Umstellung und EURO Einführung). Es folgten bald weitere Projekte , im Bereich Software Test und Testprojektmanagement nach TMap . Beauftragungen als Trainer (Certified oder Referent schlossen sich an.
Der Schritt in Prozessverbesserungsprojekte nach TPI, SPiCE und CMMI und die ersten Erfahrungen mit der Einführung von agilen Methoden, wie z.B. SCRUM, bei einem großen Mobilfunkanbieter folgten rasch, bis er 2011 als Abteilungsleiter eines mittelständischen Unternehmens und Verantwortlicher für verschiedene Teams und Fachbereiche im A utomotive Bereich in Ingolstadt arbeitete. Darauf schlossen sich die fachliche Verantwortung in den Domänen Requirements Engineering und Projektmanagement an.
Seit 2013 arbeitet Holger Kühnl in der Bahnbranche für einen großen Zughersteller, wo er im PMO (Project Management Office) u. für die Prozessunterstützung Definition und die Einführung von agilen Arbeitsweisen, Methoden und Prozessen (SCRUM) verantwortlich ist.
Heute wie damals widmet er sich Themen, wie der Einführung von (agilen) Prozessen, Prozessverbesserungen aber auch entsprechenden Testing im PMO und div. Projekten.

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Erhardt Wunderlich

Email: erhardt.wunderlich@asqf.de

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Fachgruppe Automotive Berlin/Brandenburg

Fachgruppe Software Test Berlin/Brandenburg

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