ASQF Agile Night Austria

DevOps@Agile – Continuous Quality in agilen Projekten

Stand am Ende vieler Scrum-Darstellungen ursprünglich das „potentially shippable product increment“, so muss man heute in der Lage sein, tatsächlich produktive Software in einem eng getakteten, kontinuierlichen Entwicklungsprozess zum Endanwender zu bringen. DevOps erweitert den Scope eines agilen Umsetzungsprojektes deutlich, wie etwa um Continuous Deployment und Continuous Feedback.

Damit all diese Prozesse auch in kurzen Zyklen mit zuverlässiger Stabilität und Qualität funktionieren, bedarf es des umfassenden Einsatzes von Automatisierung in allen Bereichen. Der Qualitätssicherung in jedem einzelnen Produktionsschritt kommt eine zunehmend große Bedeutung zu. Ähnlich den Fertigungsprozessen der Automobilindustrie will und kann man sich eine Unterbrechung der Lieferstraße nicht erlauben.

Wie sich renommierte Unternehmen der Herausforderung DevOps@Agile stellen und über welche best & worst practices diese zu berichten wissen, erfahren sie bei der ASQF Agile Night Austria 2018 in Wien.

Über Ihre aktive Teilnahme an dieser Veranstaltung als Vortragender, Teilnehmer oder Sponsor freuen wir uns!

16:30 Uhr: Einlass

17:00 Uhr: Begrüßung

17:15 Uhr: Ingrid Vukovic (BearingPoint) „Im Spannungsfeld zwischen agilem Mindset und DevOps!“

17:50 Uhr: Dr. Thomas Fehlmann (Euro Project Office AG) „Testen der Sicherheit von Software im agilen Umfeld“

18:25 Uhr: Diskussion mit den Ausstellern „Wie positionieren Sie sich im Bereich DevOps/Agile? Welche Tools gibt es?“

18:45 Uhr: PAUSE

19:15 Uhr: Thomas Goldberger (Nagarro): „Behavior Driven Development (BDD) in DevOps“

19:50 Uhr: Steffen Schild (Clear Group): „DevOps aus der Perspektive eines agilen Testers“

20:25 Uhr: Dr. Peter Kofler: „Mit Automatischen Code Reviews und Quality Gates zu „Continuous Quality““

21:00 Uhr: Get Together

22:00 Uhr: ENDE

Ingrid Vukovic (BearingPoint): „Im Spannungsfeld zwischen agilem Mindset und DevOps!“

Abstract:
Das agile Manifest und agiles Mindset waren der ‘State-of-the-Art’ der letzten Jahre. Die nächste Stufe der DevOps Prozesse und Modelle stellt nun einige Themen des agilen Manifests in Frage, denn DevOps wird zum Beispiel verstärkt durch starke Prozess- und Toolorientierung geprägt. Gleichzeitig wird dadurch die Kapazität der Individuen wiederum freigespielt und ermöglicht ‚agileres‘ Arbeiten.
Dieser Vortrag setzt sich mit der Frage auseinander, ob DevOps ein neues/verändertes Manifest benötigt, ob sich das Mindset der letzten Jahre zwangsläufig ändert oder ändern sollte. Die Schlagworte ‚Totales Vertrauen‘, ‚Totale Transparenz‘ und ‚Totale Qualität‘ werden in diesem Zusammenhang definiert und hinterfragt.
Der Vortrag bietet keine generellen Lösungen sondern zeigt auch anhand von Erfahrungsberichten neue Denkansätze auf und setzt sich kritisch mit dem aktuellen Trend ‚DevOps‘ auseinander. Dabei liegt der Fokus nicht auf der In-House Produktentwicklung oder SaaS-Produkten sondern auf beim Kunden gehostete und stark customisierte Lösungen, welche durch starke Kundenorientierung und -zusammenarbeit geprägt ist.

Über die Referentin:
Ingrid Vukovic hat rund 20 Jahre Erfahrung in der IT, von Support und Consulting, über Entwicklung bis zum Vertrieb, hat sie bereits alles gemacht. Qualitätssicherung und Test ziehen sich als roter Faden durch die letzten 20 Jahre, wie auch die laufenden Veränderungen von Wasserfall / V-Modell über Agilität zu DevOps. Aktuell arbeitet Ingrid Vukovic als Head of QA and Process Management in der BearingPoint Technologies GmbH in Graz in der Produktintegration, verantwortet dabei nicht nur die Transition zu DevOps sondern dabei auch die Sicherstellung der Qualität.

 

Thomas Fehlmann (Euro Project Office AG): „Autonomous Real-Time Testing – Testen der Sicherheit von Software im agilen Umfeld“

Abstract:
Will man mittels DevOps entwickelter Software etwa autonome Fahrzeuge steuern, oder andere sicherheitskritische Software ausrollen, dann muss es möglich werden, kritische Tests, etwa Sicherheitstests, im laufenden Betrieb vorzunehmen. Vielleicht nicht gerade, wenn das Fahrzeug fährt, aber auf dem Parkplatz ist genug Zeit, Updates runterzuladen und zu testen. Neuronale Netzwerke zum Beispiel müssen dauernd getestet werden, denn sie können einmal Gelerntes vergessen, und sogar neurotische Störungen entwickeln.
Der Vortrag führt in die Prinzipien von Autonomous Real-Time Testing ein und zeigt, wie sich agile Teams darauf vorbereiten

Über den Referenten:
Thomas Fehlmann ist Experte für Software-Metriken und -Tests mit jahrzehntelanger Erfahrung, ein Lean Six Sigma Black Belt für Lean & Agile Software-Entwicklung und Evangelist für kunden­orientier­te Entwicklung von Software-Produkten und für Software-Testen. Damit hat er als Berater einige Unternehmen mit Quality Function Deployment (QFD)- und New Lanchester Theory zur globalen Marktbeherrschung geführt. Er führt das Euro Project Office seit 1999, ist international als QFD-Experte anerkannt, wo er 2001 den Akao-Preis erhalten hat.
Seit 2016 ist er wissenschaftliches Mitglied des Athener Instituts für Bildung und Forschung.

 

Thomas Goldberger (Nagarro): „Behavior Driven Development (BDD) in DevOps“

Abstract:
Der Begriff DevOps wird heute oft als technische Komponente, Job-Titel oder Toolbox vermarktet. Auch wenn aufgrund des Begriffs DevOps die Automatisierung von Integration, Deployment, Delivery und Test bis in die kleinsten agilen Software Projekte Einzug gehalten hat, arbeiten die wenigsten Projekte oder Organisationen tatsächlich mit einer DevOps Philosophie. DevOps sollte nicht nur ein technischer Ansatz sein und Tools beinhalten, denn es geht auch darum, wie Kommunikation und Kultur in einer Organisation aussehen und etabliert werden können. Der agile Ansatz, der mit BDD verfolgt wird, adressiert auch diese Aspekte und unterstützt dabei, DevOps agil zu gestalten. Durch Methoden, die bereits in der Anforderungsphase eine einheitliche Kommunikation zwischen Project Owner, Development, Quality Assurance und Operation schaffen, werden Missverständnisse und Spannungen zwischen den verschiedenen Rollen verhindert.

Über den Referenten:
Thomas Goldberger arbeitet seit 2011 im Software-Qualitätsmanagement und ist spezialisiert auf Test Automatisierung. Als TA Engineer ist es für ihn wichtig, als Link zwischen Test-Team der Entwicklung und dem Fachbereich zu fungieren. Besonders Methoden, die die Interaktion zwischen technischen und nicht technischen Rollen erleichtern, hat er immer schon zu schätzen gewusst. Aktuell arbeitet er als Test Automation Experte für Nagarro GmbH, wo er unterschiedliche agile TA-Projekte betreut.

 

Steffen Schild (Clear IT): „DevOps aus der Perspektive eines agilen Testers“

Abstract:
„DevOps is the philosophy of unifying Development and Operations at the culture, practice, and tool levels, to achieve accelerated and more frequent deployment of changes to Production.“ (Wikipedia)

Der Gedanke des DevOps baut auf der Einbeziehung aller Projektbeteiligten in den Deployment-Prozess auf. Agile Software-Entwicklung ist ohne funktionierende Deployment-Strategie nur schwer vorstellbar.
Unterschiedliche Trigger für einen Build (z.B. nach dem merge eines Features oder dem commit eines Entwicklers), ein gezieltes Deployment auf eine bestimmte Umgebung bieten hier dem Test endlich die Möglichkeit, quasi jederzeit ein potentielles Testobjekt „in die Finger“ zu bekommen. Die sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf die Testausführung, die Gestaltung der Testumgebungen, der Testautomatisierung und der Testentwicklung werden im Vortrag vorgestellt und diskutiert.
Die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Operations und Test sind jedoch nicht darauf beschränkt. Agile Tester haben ein grundlegendes Verständnis für das Zusammenspiel verschiedenster Qualitätsaspekte auf unterschiedlichen Ebenen der Entwicklung und der Integration von Komponenten. Gerade wenn nun genau diese Integration automatisiert wird, wenn die Möglichkeit besteht, eigene Ideen in Form von Skripten und fertigen Tools bereits im Sprint in diesen Prozess einzubringen und anzupassen, kann der agile Tester durch entsprechende Testaktivitäten und QS-Maßnahmen direkt im Geschehen, in der Pipeline, im Hinblick auf seine Aufgaben im agilen Prozess unterstützen (funktionale Tests der Sprint-Ziele z.B. auf Feature-Branches, Regressionstests im Release-Branch, API-Tests in verschiedenen Entwicklungsstadien der eigenen Anwendung und der Schnittstellen-Anbieter, Smoke-Tests).

Über den Referenten:
Steffen Schild started programming in the early years of the home computer – when there was no internet and having a ram size of 128 Kilobyte was the best you could get.
After studying computer science he started his career as a software developer for medical devices.
Years later Steffen found himself on „the dark side“ – with testing the software he wrote months ago and driving his former colleagues into those „quality things“.
This was the time when developers and testers began working together and quality started becoming the driving agenda for software development .
Steffen worked in numerous industries and projects and is now forming and building a team of enthusiastic agile quality engineers with CLEAR GROUP.
His mission is to improve team spirit, testing and with that creating high quality products – together with his colleagues, in different projects and technologies.
Steffen’s topics are agile testing, agile teams and cooperation, test automation, test processes, team building, continuous learning with the team.

 

Dr. Peter „Code-Cop“ Kofler: Mit Automatischen Code Reviews und Quality Gates zu „Continuous Quality“

Abstract:
Neben Testen ist statische Code Analyse bzw. automatisches Code Review ein wesentliches Werkzeug zur Sicherstellung der Qualität. Im Gegensatz zur externen Qualität (Funktionalität) ist die interne Qualität schwer greifbar. In diesem Vortrag möchte ich Ihnen anhand von Beispielen zeigen, was von modernen Analysen zu erwarten ist, warum sie Teil von jedem Entwicklungsprozess sein sollten und wie man damit langfristig Qualität sicherstellen kann.

Über den Referenten:
Dr. Peter „Code Cop“ Kofler ist seit 20 Jahren Software Entwickler und immer noch enthusiastisch um Software bemüht. Er will, dass sein Code ordentlich ist und ist fanatischer Verfechter von Code-Qualität. Nach mehrjähriger Arbeit für besseren Code wurde ihm von seinen Kollegen 2006 der Titel „Code Cop“ verliehen. Peter unterstützt Teams von Software Entwicklern die ihre Qualität verbessern und ihre Produktivität steigern wollen und leitet regelmäßig Coding Dojos und Code Retreats.

Manfred Baumgartner

Manfred Baumgartner
Email: manfred.baumgartner@asqf.de

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