ASQF Agile Brunch

Experience the Agile Umbrella

Oder: muss es denn immer Scrum sein?

Die Agilen Werte und Prinzipien bereichern die Unternehmenskultur, den Teamgeist und die Zusammenarbeit mit dem Kunden nicht nur in Software-Projekten. Aber muss es denn immer Scrum sein? Welche Alternativen gibt es noch?

Der Agile Umbrella ist in der Literatur ein feststehender Begriff für Methoden und Praktiken, die die agilen Prinzipien und Werte des agilen Manifestes umsetzen. Und da zählt nicht nur Scrum zu! Neben einigen bekannten Methoden wie Kanban, XP,  Lean oder Lean StartUp gibt es noch Exoten, wie DSDM, FDD, Crystal.

Was zeichnet diese Methoden aus? Wie unterscheiden sie sich? Wie könnten Kombinationen aussehen?

All dies wollen wir beim Agile Brunch 2018 kennen lernen und gemeinsam erleben. Der Fokus wird dabei ganz klar auf „erleben“ liegen: Jede Methode wird kurz vorgestellt und dann in Form einer Simulation für alle Teilnehmer interaktiv erlebbar gemacht. Dies geschieht parallel in zwei aufeinanderfolgenden Blöcken, sodass Sie zwei Methoden ihrer Wahl direkt vergleichen können. Im Anschluss wird es eine offene Diskussion zu den Erfahrungen der Teilnehmer geben.

Wir laden Sie also ein zu einem informativen und interaktiven Vormittag in entspannter Atmosphäre mit gemütlichem Frühstücksbuffet. Nutzen Sie die Zeit zum Networken und zum interaktiven Wissensaufbau.

9:00 – 9:10 Begrüßung und Einleitung

9:10 – 9:50 Kurzvorstellung der Simulationen 1-4

Simulation 1: Simon Schmitt & Alexander Neng“User Story Mapping“
Simulation 2: Dr. Karl Kollischan „Lean Change Management“
Simulation 3: Dr. Anika Bargsten, Oxana Monsch & Tanja Witzke „Agile Transition mit Augenmaß und Kanban“
Simulation 4: Michael Fischlein (Sogeti) „Rollenwechsel in SCRUM“

9:50 – 10:50 Simulationen 1-4

10:50 – 11:30 Essen

11:30 – 12:30 Simulationen 1-4

12:30 – 13:00 Erfahrungsaustausch / Offene Diskussion

Simulation 1: Simon Schmitt & Alexander Neng (Method Park) „User Story Mapping“

Abstract:
Der agile Umbrella besteht aus unterschiedlichen Methoden, wie z. B. Scrum oder Kanban. Den Umgang mit Requirements behandeln diese Ansätze jedoch nur indirekt. Ein Beispiel: Was unterscheidet eine User Story von einem Requirement? Wie bekommen wir einen Überblick über unser Produkt, ohne dabei die Details zu vernachlässigen? Wie binden wir alle Projektbeteiligten ein?
Das alles werden wir mit einer „User Story Mapping“-Simulation herausfinden. Das Ergebnis? Eine neue Methode in unserem agilen Repertoire, die so intuitiv wie genial ist.

Über die Referenten:
Simon Schmitt war Method Park zunächst als Consultant tätig und ist dort seit 2018 Software Engineer. Neben der Embedded Software Entwicklung sind Requirements Engineering und Agilität im regulierten Umfeld seine Schwerpunktthemen. Zudem engagiert er sich als Mitorganisator beim Software Engineering Camp, dem ersten Barcamp für Software Engineering in Deutschland.

Alexander Neng ist bei der Firma Method Park als Systems Engineer tätig. Seine Schwerpunkte sind das Requirements Engineering und die Agilität. Letztere etabliert er in Kundenprojekte und zeigt hierbei, dass auch klassisch gewachsene Organisationsstrukturen mithilfe Agiler Kultur vieles zum positiven verändern können. Aktuell befasst er sich mit der Fragestellung, wie sich das Themenfeld der Agilität aus der Software-Entwicklung in andere Organisationbereiche eines Unternehmens übertragen lässt.

 

Simulation 2: Dr. Karl Kollischan „Lean Change Management“

Viele agile Transformationen stecken fest, weil das Change Management selbst nicht wirklich agil ist. Lean Change Management ist ein 100%-ig agiler Ansatz für Veränderungen. Kernaspekte sind das iterativ-inkrementelle Vorgehen, die Einbeziehung der Beteiligten in dieGestaltung der Changes sowie die Visualisierung des Vorgehens und der Ergebnisse. In diesem Workshop spielen wir das Vorgehen anhand eines Fallbeispiels durch. Eigene Themen sind willkommen!

Über den Referenten:
Dr. Karl Kollischan ist undogmatischer Agilist und leidenschaftlicher “Mindware-Entwickler”. Als Trainer und Agile Coach begleitet er Menschen und Organisationen bei Veränderungsprozessen und unterstützt sie bei der Einführung von agilen Methoden und dem Leben von agilen Werten.
Er ist zertifizierter Trainer für den 2-tägigen Lean Change Agent Workshop und einer der ersten in Deutschland zertifizierten Trainer für „The Responsibility Process Leading and Coaching workshop“.

 

Simulation 3: Dr. Anika Bargsten, Oxana Monsch & Tanja Witzke „Agile Transition mit Augenmaß und Kanban“

Abstract:
Passiert es Ihnen auch immer wieder, dass Sie bereits neue Aufgaben beginnen müssen, ohne dass Sie die Alten fertigstellen konnten? Werden Sie öfters aufgefordert neue Aufgaben zu beschleunigen, ohne die Möglichkeit bestehende Termine verschieben zu können? Wie oft starten Sie damit Features abzuarbeiten und können sie dann nicht abschließen, weil sie nicht mehr benötigt werden?
Diese und andere Fragen werden wir mit einer Lean-Agile-Simulation zusammen lösen und uns im Anschluss vertieft darüber austauschen.
Dabei erleben wir Kanban als eine Möglichkeit agile Transitionen anzugehen, ohne gleich ein ganzes Unternehmen umkrempeln zu müssen.

Über die Referentinnen:
Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Anika Bargsten, Oxana Monsch und Tanja Witzke. Anika und Tanja sind derzeit als Agile Coaches in Großprojekten im Einsatz. Dr. Anika Bargsten hat ihren Schwerpunkt in der Implementierung von Scrum in Großprojekten und Organisationen, Tanja Witzke im lean agile Umfeld, insbesondere evolutionäre agile Transition von Organisationen mit Kanban. Oxana Monsch ist aktuell als Project Manager in einem agilen Großprojekt und unterstützt die Projektleitung bei der Zusammenführung agiler und klassischer Vorgehensweisen innerhalb der Organisation.

 

Simulation 4: Michael Fischlein (Sogeti) „Rollenwechsel in SCRUM“

Abstract:
Hoppla, mich gibt es dann nicht mehr! Wer macht dann meine Arbeit? Wer übernimmt meine Verantwortung? Viele Organisationen und Mitarbeiter, welche eine Veränderungsprozess in Richtung SCRUM vor sich haben – oder gerade durchleben – stellen fest, dass ein einfaches Umetikettieren von alten in neue Rollen nicht funktioniert. Und vor allem gibt es viele Rollen nicht mehr – Oder doch?
Im Workshop wollen wir gemeinsam diese Veränderung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten erarbeiten und Diskutieren welchen Herausforderungen wir uns stellen müssen um wirklich eine agile Organisation zu werden und wirklich SCRUM umzusetzen (in leichten Abwandlungen auch für SAFe und LeSS anwendbar)

DavidUhlenberg

David Uhlenberg

Email: david.uhlenberg@methodpark.de

Michael Müller

Email: m.mueller@asqf.de

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