ASQF Automation Day

Industrie 4.0 wird Realität

Was lange Jahre vor allem Marketing, Hype und Buzzword war, wird jetzt immer schneller und immer konkreter Realität.Die „Großen“ präsentieren ihre Lösungen, bieten damit neue Möglichkeiten in der Breite an, demonstrieren ihre Interpretationen der neuen Technologie und grenzen sich voneinander ab. Wir haben die großen Protagonisten von „Industrie 4.0“ in Deutschland eingeladen, jeweils die Besonderheit ihres Angebots kurz darzustellen und damit den Zuhörern sowohl einen Überblick über den Stand der Technik zu geben wie auch den Vergleich der verschiedenen Angebote zu erlauben.

ab 8:15 Uhr: Empfang/Registrierung

9:00 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung  des ASQF, Armin Metzger (ASQF e.V.)

9:10 Uhr: Eröffnung des Automation Day und Vorstellung des Themas und der Referenten, Michael Sperber (Leiter der Fachgruppe Automatisierung, infoteam Software AG)

9:15 Uhr: „Industrie 4.0 in Nordbayern – Status Quo“, Dr. Ronald Künneth (Stv. Leiter Geschäftsbereich Innovation | Umwelt, IHK Nürnberg für Mittelfranken)

9:45 Uhr: „Industrie 4.0 aus Anwender- und Anbietersicht“, Dr. Gerhard Volkwein (Director Digital Enterprise Architecture, Siemens AG, Digital Factory Division)

10:30 Uhr: Kaffeepause

11:00 Uhr: „Offene Software-Plattformen für die Realisierung von Industrie 4.0 Lösungen“, Kai Hackbarth (Evangelist & Member Board of Directors OSGi Alliance, Produktgruppe ProSyst, BOSCH Software Innovations GmbH)

11:45 Uhr: “Automatisierungstechnik und Geschäftsprozess-IT verbinden: Integration als Triebfeder von Industrie 4.0”, Oliver Edinger (Vice President, SAP Deutschland SE & Co. KG)

12:30 Uhr: Mittagspause

13:30 Uhr: „Schneller zu besseren Entscheidungen: von Daten zu Wissen mit der Datenplattform für Industrie 4.0“, Helene Lengler (Country Managerin, InterSystems GmbH)

14:15 Uhr: „Auf dem Weg zu horizontalen Industrie-4.0 – Wertschöpfungsnetzwerken“, Johannes Diemer (Manager Industrie 4.0, DXC Technology)

15:00 Uhr: Kaffeepause

15:30 Uhr: „Industrie 4.0 realisieren – Mit Daten Mehrwerte schaffen“, Melanie Schauber, Business Unit Leader IBM Watson IoT DACH, Florian Bentele (Watson IoT Connected Operations, IBM Deutschland Management & Business Support GmbH)

16:15 Uhr: „Industrie 4.0 und digitale Transformation“, Armin Kratzer (Senior Account Executive, GE Digital)

17:00 Uhr: Get together

17:15 Uhr: Ende der Veranstaltung

  • „Industrie 4.0 in Nordbayern – Status Quo“, Dr. Ronald Künneth, Stv. Leiter Geschäftsbereich Innovation | Umwelt, IHK Nürnberg für MittelfrankenNordbayern ist bei der digitalen Produktion besser aufgestellt als andere Regionen in Deutschland. Dennoch besteht Handlungsbedarf.  Das zeigt eine Studie, die von IW Consult im Auftrag der IHKs aus Nürnberg, Bayreuth, Coburg, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt durchgeführt wurde. Sie untersucht, wie intensiv sich die Betriebe bisher mit dem Thema „Industrie 4.0“ auseinandergesetzt haben. Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 354 nordbayerischen Betrieben. Der Weg zu integrierten Wertschöpfungs-Netzwerken ist noch weit, weil für viele Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen von Industrie-4.0-Konzepten unklar ist. Besonders deutlich wird dies durch den extrem geringen Reifegrad im Bereich digitale, datengetriebene Geschäftsmodelle: Aus den Antworten geht hervor, dass sich 94 Prozent der Unternehmen noch überhaupt nicht mit diesen sogenannten Data-Driven Services auseinandergesetzt haben.
  • „Industrie 4.0 aus Anwender- und Anbietersicht“, Dr. Gerhard Volkwein, Director Digital Enterprise ArchitectureSiemens AG, Digital Factory Division

Die voranschreitende Digitalisierung transformiert nicht nur die Art und Weise, wie industrielle Erzeugnisse hergestellt und vermarktet werden, sondern schafft auch immer neue Möglichkeiten, den Kundennutzen industriell hergestellter Produkte immer weiter zu steigern.Die vorliegende Präsentation beschäftigt sich mit Industrie 4.0 sowie etwas weiterführend mit industriell relevanten Aspekten der Digitalisierung aus der Sicht von Siemens. Diese Perspektive ist insofern eine besondere, als sie die Rolle eines global tätigen Industrieunternehmens mit der Sicht eines führenden Anbieters für die Digitalisierung in der produzierenden Industrie kombiniert

 

  • “Automatisierungstechnik und Geschäftsprozess-IT verbinden: Integration als Triebfeder von Industrie 4.0”, Oliver Edinger, Vice President SAP Deutschland SE & Co. KG

Der Vortrag beschäftigt sich zu Beginn mit den betriebswirtschaftlichen Grundlagen, welche eine durchgängige Digitalisierung von Organisationen und Wertschöpfungsketten – innerhalb des eigenen Unternehmens, aber auch hin zu Kunden und Lieferanten — erforderlich machen. Ebenso wird eine Einordnung von Industrie 4.0 in den Kontext des Internet of Things und der digitalen Transformation vorgenommen und wie sich SAP mit seinem Leistungsportfolio und dem „Digital Framework“ dazu aufstellt.

Der zweite Teil des Vortrages konzentriert sich auf die Darstellung von zentralen technischen Elementen, die eine nahtlose Verbindung der Welt der „Dinge“ (z.B. Maschinen) mit der Welt der technischen und kaufmännischen Prozesse ermöglichen. Des Weiteren wird dargestellt, welchen Beitrag SAP und sein globales Partnerökosystem in diesem Zusammenspiel leistet.Zum Abschluss wird sich der Vortrag mit bereits von SAP bei (Industrie-) Unternehmen umgesetzten Industrie 4.0 Beispielen beschäftigen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Auswirkungen auf die Ablauforganisation eines Unternehmens bzw. einer Organisation.

 

  • „Auf dem Weg zu horizontalen Industrie-4.0 – Wertschöpfungsnetzwerken“, Johannes Diemer, Manager Industrie 4.0 DXC Technology

Um den Gedanken der horizontalen Integration im Sinne von Industrie 4.0 und damit die Entstehung neuer dynamisch ad hoc entstehender Wertschöpfungsketten und -netzwerke Wirklichkeit werden zu lassen wird es eines Kulturwandels bedürfen. In dem Vortrag stellen wir eine neue auf Canvas basierende Methode zur Optimierung von Produktionsprozessen vor und beschreiben an einem Beispiel die Vorgehensweise bei der Planung und Umsetzung einer End-2-End Digitalisierung im Sinne einer INDUSTRIE 4.0 CONNECTED ENTERPRISE vor. Dieser Teil beinhalte auch eine kurze Vorstellung der neuen Firma DXC Technology.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit dem Ökosystem neuer Startups und neuer Technologien die heutige Cloud-Lösungen durch dezentrale Strukturen als Schlüssel für föderative, sichere Plattformen ergänzen. Abschließend wird anhand eines Szenarios der Plattform Industrie die Entstehung eines solchen neuen agilen Ökosystems dargestellt. Dabei werden Ergebnisse der Arbeitsgruppen-übergreifenden Veröffentlichung „Auftragsgesteuerte Produktion“ der Plattform Industrie 4.0 verwendet.

  • „Schneller zu besseren Entscheidungen: von Daten zu Wissen mit der Datenplattform für Industrie 4.0 “, Helene Lengler, Country Managerin, InterSystems GmbH

Der erste Teil des Vortrags beschäftigt sich mit ausgewählten IoT Projekten. In den Beispielen werden die Wege zu einem schnellen und strukturierten Zugriff auf große Datenmengen aus unterschiedlichsten Datenquellen und -formaten, auch aus unstrukturierten Texten, und deren Verarbeitung aufgezeigt.

Im zweiten Teil des Vortrags werden die Analysewerkzeuge und Algorithmen für strukturierte und unstrukturierte Daten vorgestellt, die helfen, neues Wissen zu erschließen und somit kontinuierlich bessere Entscheidungen zu treffen.

Zusammenfassend wird dargestellt, welchen Beitrag die InterSystems Datenplattform und ihr globales Partnernetzwerk in diesem Zusammenspiel leistet.

  • „Industrie 4.0 realisieren – Mit Daten Mehrwerte schaffen“, Melanie Schauber, Business Unit Leader IBM Watson IoT DACH, Florian Bentele, Watson IoT Connected Operations IBM Deutschland GmbH
    Abstract:
    Zu Beginn des Vortrages wird das Potential von Industrie 4.0, sowie die damit verbundenen Erwartungen und Chancen kurz veranschaulicht. Anschließend wird ein Überblick des IBM Watson IoT Portfolios mit Schwerpunkt auf die Fertigungsindustrie, insbesondere den Einsatz kognitiver Funktionalitäten in Kombination mit Machine Learning gegeben.
    Im zweiten Teil wird der IBM Projektansatz für einen schnellen und skalierbaren Start von Industrie 4.0 Initiativen anhand konkreter Kundenbeispielen und Referenzen beschrieben.“
  • „Industrie 4.0 und digitale Transformation“, Armin Kratzer, Senior Account Executive, GE Digital

Das Thema digitale Transformation wird am Beispiel von GE erläutert und behandelt neben technischen Aspekten einer IoT Platform Auswirkungen auf Organisation, Ökosystem und Geschäftsmodelle. Die Begriffe „Digital Twin“ und „Digital Thread“ werden an konkreten Anwendungen illustriert und aufgezeigt wie durch Konvergenz von IT (Information Technology) und Anlagenbetrieb (Operational Technology) entsprechende Produktivitätsfortschritte erzielt werden.

Michael Sperber
Email: michael.sperber@asqf.de

Marcus Kraus
Email: marcus.kraus@asqf.de

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