ASQF Quality Day Berlin

„Software Qualität in einer zunehmend vernetzten Umgebung“

Ob in der Fertigungsindustrie, im Straßenverkehr oder daheim in den eigenen vier Wänden – überall erhält sie zunehmend Einzug: Die Vernetzung!

Die scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten, die sich durch den dauerhaften oder spontanen Zusammenschluss und die Kollaboration von „Dingen“ ergeben, werden gemeinhin in den Schlagworten IoT, Industrie 4.0, Cloud Computing and Big Data zusammengefasst.

Hochautomatisierte Fertigungsprozesse, autonomes Fahren oder Fliegen oder das smarte Eigenheim sind nur einige Beispiele in denen Vernetzung zu neuen Anwendungen geführt hat und die bereits heute in viele Bereiche des täglichen Lebens vorgedrungen sind. Aber: Hinter jedem vernetzen „Ding“ steckt ein Stück Software, und das will qualitätsgesichert sein.

Doch wie genau sieht der Test für Anwendungen, die in vernetzen, sich häufig ändernden, Umgebungen eingesetzt werden eigentlich aus? Welche Notwendigkeiten entstehen durch den Zusammenschluss einer Menge von bekannten und unbekannten Kommunikationspartner?

Zeit genug sich des Themas auf dem ASQF Quality Day Berlin anzunehmen.

08:30 Uhr: Einlass

09:00 Uhr: Begrüßung

09:15 Uhr: Keynote Wei Wei (IBM): „Internet of Things: Standards and Implementation – IBM Watson IoT“

10:00 Uhr: World Café

10:45 Uhr: PAUSE

11:00 Uhr: Axel Rennoch (Fraunhofer FOKUS): „Automatisierung im IoT-Testlab“

11:30 Uhr: Nils Balkow-Tychsen (Telefónica NEXT – Geeny.io): „Implementierung von Teststrategien – Eine Internet der Dinge Cloud Plattform in einem Start-up Umfeld“

12:00 Uhr: Andreas Bartsch (eXept Software AG): „Konzept für End-to-End Tests vernetzter Systeme“

12:30 Uhr: MITTAGSPAUSE mit Labor-Führungen vom IoT-Lab

14:00 Uhr: Walk the Talk

14:40 Uhr: Armin Metzger (ASQF e.V.): „IoT braucht Sicherheit“

15:10 Uhr: Peter M. Kruse (Assystem Germany):  „Industrie 4.0 – Neue und alte Herausforderungen an Systementwurf, Absicherung und Zertifizierung“

15:40 Uhr PAUSE

16:00 Uhr: Fishbowl

16:45 Uhr: Zusammenfassung und Ende der Veranstaltung

17:00 Uhr: GET TOGETHER

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Dr. Erhardt Wunderlich

Email: erhardt.wunderlich@asqf.de

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Marc-Florian Wendland

Email: marc-florian.wendland@asqf.de 

Wei Wei (IBM): „Internet of Things: Standards and Implementation – IBM Watson IoT“

Abstract:
IoT covers a wide spectrum of applications from different sectors, as a result, it is very important for IoT systems to use standard to accommodate interoperability, flexibility, reliability, scalability, safety and privacy requirements.
This presentation shows how different IoT applications can be implemented using IBM Watson IoT platform which is a cloud based IoT platform. This platform uses a set of open standards and open sources. Block chain is a part of the platform to ensure the appropriate level of security & privacy and to manage IoT devices more effectively and efficiently.

Vita:
Wei Wei is Technical Relation Executive at IBM Europe. His current areas are IoT and Industry 4.0 Standardization.
He is currently working as editors of ISO/IEC JTC 1 SC 41 Internet of Things Reference Architecture and ISO/IEC JTC1 SC 41 Internet of Things Definition and Vocabulary. He is also the vice-Chair of German IoT Standard Committee at DIN, and the member of German Industry 4.0 Standardization Working Group (DKE/DIN), where RAMI 4.0 (Reference Architecture Model for Industry 4.0), recommendations and roadmaps for Industry 4.0 standardization are under current focus.
He has a back ground of more than 20 years of experiences in internet services and telecommunication industries. He has been worked as technical leader in different global IT companies such as Nokia, Vodafone and IBM. Responsible for the solutions which are correctly implemented, tested, delivered and accepted by customer. Formerly held technical solution lead architect positions at IBM and Vodafone.

Axel Rennoch (Fraunhofer FOKUS): „Automatisierung im IoT-Testlab“

Abstract:
Das Thema Internet der Dinge (IoT) eröffnet Menschen und Unternehmen neue Möglichkeiten, Abläufe zu vereinfachen, Erkenntnisse zu gewinnen und Dienste anzubieten. Gleichzeitig stellt es jedoch Gesellschaft und Industrie vor große Herausforderungen, insbesondere auch an die Qualität von Produkten. IoT-Lösungen zeichnen sich allgemein durch Offenheit, Verteiltheit, Dynamik, Skalierung und eine lange Betriebslaufzeit aus. IoT-Geräte und -Services sollten mit dem Fokus auf ihre Konformität, Interoperabilität, Robustheit sowie auf Sicherheit geprüft werden. Im Vortrag werden Lösungsvorschläge vorgestellt, die einen effektiven Test dieser Qualitätsmerkmale durch einen hohen Grad an Testautomatisierung über alle Testphasen gewährleisten.

Vita:
Axel Rennoch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme in Berlin. Als Mitarbeiter beim System Quality Center ist er beteiligt und in Validierungs- und Testprojekten künftiger Kommunikationsnetzwerke und Softwaretechnologien. Er hat Erfahrungen bei der Entwicklung und Validierung industrieller Testlösungen mit TTCN im Telekommunikation und Automotive Bereich, z.B. für ATM, B-ISDN, PNNI, VoIP/Sigtran, CCM, MOST, SIP+SDP, IMS, DIAMETER, SIP/ISUP interoperability, SIP/ISDN interworking und oneM2M.

Nils Balkow-Tychsen (Telefónica NEXT – Geeny.io): „Implementierung von Teststrategien – Eine Internet der Dinge Cloud Plattform in einem Start-up Umfeld“

Abstract:
Vorstellung einer Qualitätssicherungsstrategie für eine IoT-Cloud-Plattform. Bericht über die Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung in einem Start Up Unternehmen. Wie werden Grundlagen für Qualitätssicherung geschaffen. Aufzeigen von Möglichkeiten und Tools um Teststrategien zu verwirklichen.

Andreas Bartsch (eXept Software AG): „Konzept für End-to-End Tests vernetzter Systeme“

Abstract:
Die steigende Komplexität der Systeme durch die zunehmende Vernetzung bei gleichzeitig immer kürzen Releases stellen die bisherige Entwicklungsprozesse in Frage. Das Ziel, langfristig stabile und fehlerfreie End2End Services zur Verfügung zu stellen wird zur Herausforderung. Die Qualitätssicherung und dort speziell der Softwaretest hat zunehmend Schwierigkeiten sicher zu stellen, dass versprochene Funktionalität in der geforderten Qualität geliefert werden kann. Betroffen sind alle Branchen und Themen wie Industrie 4.0, Smart Home, Connected Car etc.
Der Vortrag skizziert diese Herausforderungen aus Sicht des Softwaretest anhand von Beispielen aus verschiedenen Branchen. Als ersten Schritt werden exemplarisch die wichtigsten Problemstellungen, Ihre Ursachen und deren Auswirkungen betrachtet. Basierend auf dieser Betrachtung wird anschließend ein Schritt für Schritt Vorgehensmodell erstellt, wie der Softwaretest die zukünftigen Anforderungen abdecken kann.

Vita:
Andreas Bartsch verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in großen Softwareprojekten in unterschiedlichen Branchen. Als Mitbegründer der eXept Software AG hat er Softwareentwicklungsund Testprozesse bei nationalen und internationalen Kunden im Bereich Telekommunikation, Industrie und Automotive definiert und beratend unterstützt. Ebenfalls hat er an der marktorientierten Entwicklung der Produkte expecco und expecco ALM mitgewirkt.
Er ist verantwortlicher Ansprechpartner für Kundenprojekte. In dieser Funktion leitet und koordinierter die Zusammenarbeit zwischen Kunde und dem Software Entwicklungsteam der eXept Software AG.

Peter M. Kruse (Assystem Germany): „Industrie 4.0 – Neue und alte Herausforderungen an Systementwurf, Absicherung und Zertifizierung“

Abstract:
Mit dem Übergang von klassischen eingebetteten Systemen zu vernetzten, kollaborierenden eingebetteten Systemen (engl.: Cyber Physical Systems; Schlagwort Industrie 4.0) entstehen neue Herausforderungen an Systementwurf, Absicherung und Zertifizierung.
Es müssen neue Techniken und Methoden (inkl. offener Werkzeugplattformen) zur Entwicklung kollaborierender eingebetteter Systeme realisiert werden, die idealerweise ein umfassendes Framework für die Entwicklung kollaborierender eingebetteter Systeme bilden, welches den Anforderungen in dynamischen Systemverbünden gerecht wird.
Auch sollen die Zertifizierungskosten für diese Systeme angesichts schnell wechselnder Funktionen und Marktbedürfnisse gesenkt werden. Gebraucht wird ein neuartiger, ganzheitlicher und auf Wiederverwendbarkeit getrimmter Ansatz für architekturgetriebene Absicherung (kompatibel mit Standards wie AUTOSAR und IMA) und eine nahtlose Interoperabilität zwischen Absicherung und Engineering sowie weiteren Drittaktivitäten.
Der Vortrag liefert einen Einblick in zwei aktuell laufende Forschungsverbundvorhaben (ECSEL JU AMASS und BMBF CrESt) der Assystem Germany in Zusammenarbeit mit deutschen und europäischen Partnern.

 Unterstützen Sie diese Veranstaltung und werden Sie noch heute Aussteller. Kontakt: info@asqf.de

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