ASQF Quality Day Berlin

ACHTUNG!
Leider fällt der 1. Vortrag aus.

Deswegen startet der Quality Day um 13:45 Uhr auf  gotomeet.me/asqf/asqf-quality-day-berlin

Und täglich grüßt … – Ist SPICE noch relevant? 

Wie wird die Zukunft der Softwareentwicklung aussehen?
Was muss sich evtl. an den zugrundeliegenden Prozessen ändern oder angepasst werden?
Ist SPICE immer noch die Lösung? Was bringt SPICE den Unternehmen? Wo steht SPICE im Kontext von CI, TDD, Agile usw.?
Welche Herausforderungen erwarten uns in der Zukunft? Was sind Ihre Erfahrungen?

Damit wollen wir uns bei dem 8. Quality Day 2021 beschäftigen.

*Der Quality Day Berlin findet unter dem Code of Conduct aller ASQF-Events statt.*

13:00 Uhr Eröffnung

13:15 Uhr Steffen Schild (ALTEN): Eine Expeditionsreise durch zwei Kulturen

14:00 Uhr Markus Rogawski (HELLA Aglaia Mobile Vision GmbH): ASPICE und Agilität: Herausforderungen bei der Hochzeit von zwei Welten

14:45 Uhr Kaffeepause

15:00 Uhr Heiko Zastrau & Klaus Lamm (Method Park): Benötigt man Automotive SPICE® zur Einhaltung von sicherheitsrelevanten Normen und Regularien

16:30 Uhr World Café

16:45 Uhr Zusammenfassung und Ende der Veranstaltung

Steffen Schild (ALTEN): “Eine Expeditionsreise durch zwei Kulturen”

Abstract:
SPICE = ISO-Norm = Zertifizierung = Audit = Dokumentation = Prozess = Aufwand = „Nein, wir arbeiten agil, wir brauchen keine Prozesse oder ausufernde Dokumentation, wir wollen einfach nur gute Software entwickeln“.
Diese oder ähnliche Reaktionen hören wir alle immer wieder in unseren Projekten. Unabhängig davon, um welche Normen, Prozesse oder angebliche „dokumentationsaufwändigen“ Dinge es geht. Genauso wie die immer wieder
hörbare Abneigung gegen andere Zertifizierungen wie ISTQB oder ähnliches. Das Ziel agiler Vorgehensweisen ist die Steigerung der Produktqualität durch Steigerung der Qualität in der Softwareentwicklung. In diesem Punkt sind sich
alle einig und nehmen gerne die Vorteile des „schlanken“ und flexiblen Arbeitens an.
Beispielsweise in einem doch recht stark geregelten und „genormten“ Framework wie Scrum.

Nachdem die konsequente Anwendung der (Test-)Methoden aus dem oft verschmähten, geregelten und genormten ISTQB-Schema gerade in diesem Scrum-Framework eben genau keinen zusätzlichen Aufwand bedeutet, sondern im Gegenteil Aufwand spart und Dokumentation verringert, ist diese Erkenntnis eine Motivation, auch andere „Normen“, „Standards“ und „Zertifizierungen“ genauer zu betrachten und auf ihre Kompatibilität zu agilen Vorgehensweisen
zu untersuchen.

In diesem Vortrag gehen wir der Kompatibilität von SPICE zu Scrum auf den Grund. Aus einer agilen (!) Tester-Perspektive heraus werden wir die einzelnen Elemente und Vorgehensweisen, die uns das Scrum-Framework vorgibt, mit den Vorgaben, Regelungen und Bewertungsmöglichkeiten in SPICE vergleichen. Untersuchen, was zusammenpasst, wo es schwierig wird … und herausfinden, ob beide tatsächlich gegeneinander arbeiten – wie oft auf den ersten Blick
angenommen – oder sich ergänzen – wie Scrum und ISTQB ?
Eine spannende Reise durch zwei Kulturen. Eine Expedition entlang des agilen Manifests, des Scrum-Guides und der SPICE-Norm.

 

Markus Rogawski (HELLA Aglaia Mobile Vision GmbH): “ASPICE und Agilität: Herausforderungen bei der Hochzeit von zwei Welten”

Abstract:
Über viele Jahre hat sich das V-Modell ausgehend von der Rüstungsindustrie in vielen Branchen als das Entwicklungsmodell für komplexe, ggf sogar gefährliche Softwaren durchgesetzt. Alle großen alten Player haben ein Prozesshaus um diese etabliert, da sich ja (neben den Vorteilen bei der Projektabwicklung) auch bei Kundenassessments zur Projektreife punkten lässt. Eine Abbildung auf den von vielen Kunden geforderten Entwicklungsreifegrad ist einfach und eingeschwungen. Aber glücklicherweise dreht sich der Fortschritt weiter und entwickelt bessere Wege um im Team komplexe Probleme effizient zu lösen. Scrum und Agilität traten erst für kleine Projekte auf. Nun dank SAFe und LESS sind sie auch für große SW-lastige Systeme skalierbar. Google, Apple… machen uns vor, dass es funktioniert.

Aber: Die neuen Methoden verlangen ein völliges umkrempeln alter gewohnter Strukturen und werden daher als nicht kompatibel mit z.B. Gefahr für Leib und Leben bekämpft. Wie kann man den Widerstand auflösen? Was sind die großen Steine im Weg?
Dazu wollen wir zwei Ansätze die derzeit zur Wahl stehen mit Beispielen aus dem realen leben unterfüttern:

  1. Anpassung eines bestehenden Prozesshauses von unten (d.h. unter Einbeziehung der Leute die gerne nach neune Methoden arbeiten würden)
  2. Rollout eines „externen“ neu gestalteten Proßesshauses (mit Unternehmensspezifischen Anpassungen)

 

Heiko Zastrau & Klaus Lamm (Method Park): “Benötigt man Automotive SPICE® zur Einhaltung von sicherheitsrelevanten Normen und Regularien?”

Abstract:
Sicherheitsrelevante Normen und Regularien haben im automotivem Umfeld eine immer höhere Bedeutung. UNECE-Regularien für Cyber Security und Software-Updates over the Air sind in naher Zukunft die Voraussetzung zur erfolgreichen Homologation von Fahrzeugen. Die ISO21434 ist dabei die zugehörige Norm für Cyber Security in der automotiven Entwicklung.
Die Norm für Funktionale Sicherheit ISO26262 ist seit der 2nd edition auch relevant für Motorräder und Nutzfahrzeuge. Deren Bedeutung lässt sich insbesondere im sicherheitskritischem Umfeld nicht leugnen.
Lassen sich die Umsetzung dieser Normen im Entwicklungsprozess entkoppelt von Automotive SPICE® überhaupt sicherstellen? Wie kann hier Automotive SPICE® unterstützen, oder ist gar eine Automotive-SPICE® konforme Entwicklung die Voraussetzung zur Erfüllung dieser Normen?

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Dr. Erhardt Wunderlich

Email: erhardt.wunderlich@asqf.de

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Sascha Hackel

Email: sascha.hackel@asqf.de

 Unterstützen Sie den 8. Quality Day Berlin und werden Sie noch heute Aussteller. Kontakt: info@asqf.de

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