ASQF Quality Day Berlin

Testen in der Zukunft – Was kommt denn da auf uns zu ?

Wie wird die Zukunft für den Softwaretest aussehen?
Künstliche Intelligenz (KI) ist gegenwärtig in aller Munde. Wie testen wir KI-Produkte? Wie setzen wir KI beim Testen ein?
Aber auch smarte Applikationen, (teil-)autonome Systeme stellen Herausforderungen für die Zukunft des Testens dar.
Was sind Ihre Erfahrungen? Welche Herausforderungen erwarten uns? Damit wollen wir uns beim 6. Quality Day beschäftigen.

09:00 Uhr        Eröffnung (Erhardt Wunderlich/Marc-Florian Wendland)

09:15 Uhr        Dr. Isabella Hermann (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften):  Ethik in der KI

09:45 Uhr        Dr. Christopher Krauß (Fraunhofer FOKUS): KI Evaluations-Frameworks im Medien-Kontext

10:15 Uhr        Kaffeepause

 

Track 1

10:30 Uhr        Übersicht Veranstaltungen zum Thema KI (ASQF/STB/GI)

      • ASQF Quality Night Franken (26. September 2019):
        KI – Was kommt da auf uns zu? Teststrategien – Erste Erfahrungen (Utz Winter (stv. Fachgruppenleiter Software Test Franken))
      • GI FG TAV (14./15. November 2019) AG Künstliche Intelligenz (Prof. Dr. Bettina Buth (HAW Hamburg))

Track 2

10:30 Uhr        Rozalia Baé (Con Medico): Künstliche Intelligenz – eine Chance für das Software Testen

11:00 Uhr        Jens Bielefeldt, Kai-Uwe Basener (KOSTAL), Hans-Werner Wiesbrock (ITPower Solutions GmbH): Einsatz von KI für den Test Eingebetteter Systeme

11:30 Uhr        Matthias Pruksch (sepp.med): Guardians of the Quality

12:00 Uhr        Mittagspause

 

13:00 Uhr        Elevator Pitch der Aussteller

13:30 Uhr        Jeremias Rößler (ReTest GmbH): Wann wird die KI meinen Job als Tester übernehmen ?

14:00 Uhr        Prof. Dr. Bettina Buth (HAW Hamburg): KI aus Sicht von safety und security

14:30 Uhr        Sabine Radomski (Hochschule für Telekommunikation): Testen für die digitale Transformation

15:00 Uhr        Kaffeepause / World Café

15:45 Uhr         Sebastian Striebig (Embold Technologies): AI Bug Finder und AI readiness for augmented development

16:15 Uhr        Prof. Dr. Andreas Spillner (i.R.) (Hochschule Bremen): Zwischenruf: Denkanstösse zu programmierten Entscheidungen

16:45 Uhr        Zusammenfassung und Ende der Veranstaltung

17:00 Uhr        get together

Dr. Isabella Hermann (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften): “Ethik in der KI”

Abstract:
Künstliche Intelligenz (KI) bietet Möglichkeiten, unser Leben in vielerlei Hinsicht zu verbessern, sei es im Gesundheitswesen oder in der Mobilität. Aktuell versteht man unter „KI“ hauptsächlich „Maschinelles Lernen“, also das Erkennen von Mustern in großen Datenmengen durch Computer. Datensätze sind allerdings nicht neutral, sondern spiegeln oft Diskriminierungen oder überkommene Wertvorstellungen wider. Wenn man KI-Systeme mit solchen Datensätzen trainiert, können Benachteiligungen bestimmter sozialer Gruppen fortbestehen oder sich verstärken. Um die Chancen von KI richtig zu nutzen, müssen wir mit diesen Herausforderungen umgehen. Das bedeutet, dass die Entwickler von KI ein Verständnis für die soziale Einbettung von Daten haben sollten. Es bedeutet auch, dass wir eine aufmerksame Gesellschaft und vor allem auch intelligente Regulierung brauchen, um sicherzustellen, dass unsere demokratischen Werte einschließlich des Schutzes von Minderheiten in Zukunft weiterhin zählen.

Über die Referentin:
Dr. Isabella Hermann ist Politikwissenschaftlerin. Sie untersucht, wie Künstliche Intelligenz im öffentlichen Diskurs dargestellt wird und wie sich der Einsatz von KI-Systemen auf die Gesellschaft auswirkt. Schon immer von den Folgen neuer Technologien für unsere Zukunft fasziniert, forscht Isabella auch zum Thema Science-Fiction und (globale) Politik und ist Jury Mitglied des “Berlin Sci-Fi Filmfestes. Aktuell koordiniert sie die interdisziplinäre Arbeitsgruppe “Verantwortung: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Das Projekt beschäftigt sich mit den ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI-Systemen verbunden sind.

 

 

Dr. Christopher Krauß (Fraunhofer FOKUS): “KI Evaluations-Frameworks im Medien-Kontext”

Abstract:
Der Geschäftsbereich Future Applications and Media (FAME) des Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) beschäftigt sich mit dem gesamten Lebenszyklus von Medien – von der Entstehung bis zur Auswertung der Mediennutzung. In jedem Schritt entstehen dabei große Datenmengen, die helfen können, die Medien-Qualität zu verbessern und gleichzeitig die Kosten der Anbieter zu verringern. Dabei ist es wichtig, Qualitäts-Metriken der übertragenden Medien und -Anwendungen ständig zu evaluieren.
In dem Vortrag werden einige praxisnahe Beispiele der Qualitäts-Evaluation im Medien-Kontext vorgestellt. Dazu gehört beispielsweise die vollautomatisierte Auswertung von Qualitäts- und Ästhetik-Aspekten von Live- und On-Demand Videos auf den Endgeräten. So können beispielsweise fehlerhafte Bildfragmente oder zu dunkle Video-Szenen in Streams schnell erkannt und korrigiert werden.

Über den Referenten:
Dr.-Ing. Christopher Krauß ist Media & Data Science Lead im Geschäftsfeld Future Applications and Media des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS). Er ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung von Themen rund um Machine Learning, Data Science, Technology Enhanced Learning und Connected TVs und war an mehreren nationalen und internationalen Projekten beteiligt (z.B. Smart Learning I & II, Digi-Hand, FI-Content I & II, User Centric Networking, Global ITV) und leitete viele Projekte für verschiedene Industriekunden (z.B.., Red Bull, Deutsche Welle, MediaBroadcast, ImmobilienScout24, Holtzbrinck Publish Group, Cornelsen, Bertelsmann Arvato, Axel Springer, Rovi und Deutsche Telekom).
Christopher Krauß erhielt 2012 seinen Master of Science in Medieninformatik (sehr gut mit Auszeichnung) an der Beuth Hochschule für Technik Berlin und dem Fraunhofer FOKUS. Von 2015 bis 2017 nahm er am vom BMBF geförderten Programm Software Campus teil, das die IT-Führungskräfte von morgen ausbildet und professionell entwickelt. Im Juni 2018 schloss Christopher Krauß sein Promotionsvorhaben (mit Auszeichnung / summa cum laude) an der TU Berlin mit seiner Dissertation zum Thema “Time-Dependent Recommender Systems for the Prediction of Appropriate Learning Objects” ab.

 

 

Rozalia Baé (Con Medico): “Künstliche Intelligenz – eine Chance für das Software Testen”

Abstract:
Im Zeitalter der Globalisierung ist es notwendig, sich im Wettbewerb durchzusetzen und auch im Wettbewerb mitzuhalten. Für das Software Testing bedeutet es, innovative Test Methoden, Testarten und Test Strategien zu entwickeln, genauso wie das Testen an sich. Erreicht kann dies durch einen fundamentalen Wandel im Denken und Handeln. In diesem Wandlungsprozess sollten alle Software Tester, Entwickler und Manager mitbeteiligt werden. Für eine solche innovative Vorgehensweise braucht es an offenen Mitarbeitern, Managern und dem Unternehmen selbst.
Künstliche Intelligenz ist eine große Herausforderung und auch gleichzeitig eine Chance um das Verständnis für das Software Qualität eine größere Bedeutung zugeben.

Über die Referentin:
Rozalia Baé hat Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) studiert. Ihre Spezialisierung war das Testmanagement. In diesem Bereich hat sie langjährige Berufserfahrung als Test Lead Software Engineer. Seit 2019 arbeitet sie für Con Medico und leitet die Fachabteilungen E-Health Software Engineering und Qualitätsmanagement.

 

 

Jens Bielefeldt, Kai-Uwe Basener (KOSTAL), Hans-Werner Wiesbrock (ITPower Solutions GmbH): “Einsatz von KI für den Test Eingebetteter Systeme”

Abstract:
Mit den neuen Industrietrends  (Industrie 4.0, IoT, autonomes Fahren, …) wird die Vernetzung der Welt noch umfassender, ihre Interaktionen weit komplexer als heute sein, und damit auch ihre kaum zu bändigende Funktionalität. Auf technischer Ebene werden viele der sogenannten Smart Devices zunehmend auf eingebetteten Systemen laufen, auf Steuergeräten im Automobil, in Ladesäulen, aber auch in Herzschrittmachern. Ihre Anwendungsbereiche werden zunehmend vital und/oder ökonomisch kritisch. Sie übernehmen mehr und mehr verantwortungsvolle Funktionen und wir werden uns auf sie verlassen müssen.
In gleichem Maß muss aber ihre Qualitätssicherung gewährleistet werden! Je mehr sie in unseren Alltag eingreifen, umso gründlicher ist ihr korrektes Funktionieren zu prüfen. Und Testen ist nach wie vor das effektivste Mittel dazu.
So wird Testen immer aufwendiger. Zugleich wird die Komplexität ihrer Funktionalität so hoch, dass ein Anforderungsbasiertes Testen nicht mehr hinreichend sein wird und sinnvolle Strukturüberdeckungsmaßzahlen nicht mehr mit vertretbarem Aufwand zu erreichen sind. Auch stochastisch erzeugte Testdaten, z.B. mittels Markov Automaten, werden nicht mehr genügend in die Tiefe gehen und leiden zudem an fehlendem Testorakel.
In diesem Vortrag soll über einen neuen Ansatz berichtet werden, bei dem tiefe Netze für den Test angelernt werden, um neue Testdaten zu generieren und zugleich auch Bewertungen zu liefern. Sie helfen, die Lücken beim Testen weiter zu schließen.

Über die Referenten:
Dr. Wiesbrock arbeitet seit über 15 Jahren als Experte für Anforderungsmanagement und Test eingebetteter Systeme im Automotive und Medizintechnik Bereich. Zuvor war er viele Jahre an verschiedenen Universitäten in der Forschung und Lehre tätig: Mathematik, Theoretische Physik. Anschließend arbeitete er 2 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter der DaimlerCrysler AG.
Seit 2004 ist er Projektleiter und Fachexperte für eingebettete Systeme bei ITPower Solutions GmbH.

 

Matthias Pruksch (sepp.med): “Guardians of the Quality”

Abstract:
Der Trend geht zur Vernetzung, zum Service und zu Daten mit wertschöpfender Rolle. Das zentrale Werkzeug zur Datenverarbeitung ist die “Software”, die kontinuierlich angepasst wird, z.B. aufgrund von Security Updates. Ob klassisch entwickelt oder künstlich intelligent, der Erfolg steht und fällt mit dem Nachweis der angemessenen Qualität der Daten und der Software. Den Nachweis liefert das “Testen” und beinhaltet die ganze Palette möglicher Überprüfungen, die bei kontinuierlicher Entwicklung idealerweise automatisiert ablaufen.
Hier schließt sich der Kreis, denn die Ergebnisse des Testens sind Daten und Software, auf deren Basis Entscheidungen für eine effiziente Entwicklung getroffen werden. Auch hier stellt sich die Frage: Erreichen die Daten die angemessene Qualität?

Über den Referenten:
Matthias Pruksch ist bei sepp.med der Ansprechpartner für Entwicklung und Qualitätssicherung von IoT-Systemen, ist Mitautor des Lehrplans zum “ASQF Certified Professional for IoT” und war Projektleiter des Förderprojekts Test@Cloud. Bevor er 2006 zu sepp.med kam, war er in verschiedenen Start-Up Unternehmen tätig, wo er neben der Entwicklung von Medizinprodukten für die Augenheilkunde, auch für die Qualitätssicherung einer massiv parallelen Data Warehouse Applikation verantwortlich war.

 

 

Jeremias Rößler (ReTest GmbH): “Wann wird die KI meinen Job als Tester übernehmen?”

Abstract:
Der Tag wird kommen, an dem die KI in der Lage sein wird, alles besser machen zu können als der Mensch und es ist bereits weitgehend bekannt, dass die Tester zu den Ersten gehören werden, die ersetzt werden sollen. Aber nicht so schnell!
Als Gründer eines Unternehmens, das sich mit der Einführung von KI in das Testen beschäftigt, könnte ich einige überraschende Antworten für Sie haben.
Ich werde den aktuellen Stand der KI im Detail beschreiben, welche Probleme wir bereits gelöst haben, welche Probleme noch vor uns liegen und wann jede Aufgabe eines Prüfers durch KI und Automatisierung überflüssig wird. Einige Antworten werden sicherlich unerwartet sein, da die Jobs vieler Tester sogar die Jobs von Entwicklern überleben könnten…

Über den Referenten:
Dr. Jeremias Rößler (@roesslerj) hat an der Universität des Saarlandes in Informatik promoviert und bereits seit über 10 Jahren Erfahrung als Softwareentwickler und -tester. Er ist Gründer und Geschäftsführer der ReTest GmbH (@retest_en, https://retest.de/), einem in Karlsruhe ansässigen Startup, das die KI in die Testautomatisierung bringt. Sein erfriscchend ungewöhnlicher Ansatz zur Testautomatisierung (Differenztest) hat viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen Testautomatisierung und zeigt, wie man diesen Ansatz mit der KI kombiniert, um das Orakelproblem zu lösen.
Im Bereich der Wissenschaft sowie auch der Industrie hat er bereits auf zahlreichen internationalen Konferenzen gesprochen. Seine Vorträge werden als visionär und amüsant bezeichnet, und erhalten eine Bewertung von 4,28/5.

Er ist sehr aufgeschlossen und freut sich über jede Unterhaltung, also sei nicht schüchtern. Am besten erreichst du ihn über Twitter oder LInkedIn (https://www.linkedin.com/in/roesslerj/).

 

 

Prof. Dr. Bettina Buth (HAW Hamburg): KI aus Sicht von Safety und Security

Abstract:
KI und insbesondere Maschinelles Lernen sind aktuell in allen Bereichen ein Thema – es scheint so leicht zu sein, die vorhandenen Frameworks zu nutzen für Applikationen von Bildbearbeitung bis zu Unternehmensmanagement. Dennoch bleibt eine gewisse Unsicherheit vorhanden; wie weit trauen wir den Ergebnissen dieser Techniken? Im Bereich des Maschinellen Lernens werden Themen wie Uncertainty, Underfitting und Overfitting oder auch Ansätze zur Validierung von Daten für Training und Test Neuronaler Netze diskutiert. Aber reicht das aus für den Einsatz von KI-basierten Komponenten in sicherheitskritischen Anwendungen? Inwieweit können und wollen wir uns auf die Diagnosen KI-basierter Medizinsysteme verlassen? Oder den Algorithmen, die autonomes Fahren steuern sollen? Lassen sich die Qualitätssicherungsansätze und Zertifizierungsanforderungen aus Bereichen wie Luftfahrt, Automobil oder dem Bahnbereich überhaupt auf diese Art von Komponenten übertragen? Und was wenn nicht? Können wir eventuell Techniken aus dem Safety und Security Engineering ausborgen um KI-basierte Anwendungen besser abzusichern? Viele Fragen und noch nicht so viele Antworten – Raum für Diskussionen.

Über die Referentin:
Prof. Dr Bettina Buth ist Professorin für Softwareengineering an der HAW Hamburg. Sie verfügt über langjähriger Erfahrung im Bereich Safety Critical Systems sowohl im akademischen als auch im industriellen Umfeld. Ihre Expertise umfasst allgemeine Techniken des Software Engineering ebenso wie den Bereich der Qualitätssicherung, Formale Methoden sowie spezielle Analysetechniken für Safety Critical Systems. Diese Erfahrung basiert unter anderem auf industriellen Projekten in den Bereichen Raumfahrt, Eisenbahnwesens sowie Luftfahrt. Bettina Buth ist seit 2004 Mitglied in der Fachgruppe EWICS TC7, dem European Workshop on Industrial Systems Reliability, Safety and Security. Sie ist Gründungsmitglied der Anfang 2019 etablierten Arbeitsgruppe „KI und Test“ der GI-Fachgruppe „Test, Analyse, Verifikation“.

 

 

Sabine Radomski (Hochschule für Telekommunikation): “Testen für die digitale Transformation”

Abstract:
Globalisierung, Digitalisierung, Industrie 4.0, Internet of Thinks, Big Data, Cyber Kriminalität, SOA, Cloud Computing und die Energiewende bestimmen den Alltag in Deutschland. In dieser Situation nutzen Firmen und Privatpersonen Software mit Fehlern und Sicherheitsschwachstellen. Die Nutzer von Software sind sich dieser Tatsache bewusst, fühlen sich aber machtlos der Situation ausgeliefert.
Wie Testen in den gesamten Entwicklungsprozess integriert werden und auch schnelle Release Wechsel begleiten kann, beschreibt dieser Beitrag. Ein Konzept für eine in die Software Entwicklung integrierte Zertifizierung wurde entwickelt und mit über 60 Abschlussarbeiten evaluiert.

Über die Referentin:
Profn. Radomski, ist verheiratet und hat zwei Töchter, studierte von 1984 – 1988 Informationsverarbeitung an der Ingenieurhochschule Dresden und promovierte 1995 an der TU Dresden im Informatik Zentrum. Von 1992 bis 1993 arbeitete sie am Institut Softwaretechnik II der TU Dresden. Von 1994 bis 1999 war sie als Systemadministrator in verschiedenen Firmen, u.a. dem Regierungspräsidium Dresden tätig. 1999 war sie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut Bauinformatik der TU Dresden. Seit 2000 ist sie Professorin im Fachbereich Nachrichtentechnik der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Ihr Lehrangebot umfasst die Veranstaltungen in Bachelor und Masterstudiengängen: Verteilte Systeme, Software Engineering, Software Management sowie Netzwerkmanagement. Profn. Radomski besitzt eine Reihe von internationalen Kontakten im europäischen Raum. Sie ist BITKOM Experte im AK Cloud Computing und Outsourcing (CCO) sowie Qualitätsmanagement und wurde als MINT Botschafterin 2012 und als Professor des Jahres 2015 von der Zeitschrift Unicum ausgezeichnet.
Ihre Forschungsthemen sind Software Qualität, IT Sicherheit und Cloud Computing.

 

 

Sebastian Striebig (Embold Technologies): “AI Bug Finder und AI readiness for augmented development”

Abstract:
Software is eating the world – in der heutigen Zeit hat ein Auto etwa 100 Millionen Lines of Code, Tausende Stunden von Entwicklungsaufwand sind in diese geflossen und es wird täglich mehr.
Dass wir dieser Menge von Code nicht mehr gewachsen sind und als einzelner Mensch dort den Überblick verlieren ist ganz normal. Menschliche Gehirne sind nicht für Big Data gemacht, wir brauchen dabei Hilfe. Am besten zu sehen ist es daran, dass Zertifizierungen, wie ISO 26262 Funktionale Sicherheit, keine funktionale Prüfung des Codes durchführen, sondern sich auf die Prozesse und deren Dokumentation beschränken. Sie schauen darauf, dass Qualitätssicherung betrieben wird, Anforderungen und Tickets für die Nachverfolgbarkeit geschrieben werden und produzieren eine weitere ungeheure Datenflut. Mehr Big Data, die ein Mensch nicht mehr sinnvoll im Detail verarbeiten kann. Hierbei verlieren wir jedes Jahr wertvolles Wissen. Wir erzeugen Vergangenheit und Fehler, aber sind bisher nicht in der Lage daraus strukturiert zu lernen – und sind somit anfällig dafür, sie zu wiederholen. Wir setzen dazu an, diesen Datenschatz zu bergen und nutzbar zu machen.

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Dr. Erhardt Wunderlich

Email: erhardt.wunderlich@asqf.de

Marc-Florian Wendland

Email: marc-florian.wendland@asqf.de 

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